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Regierung verzögert weiterhin Corona-Bonus

Im Juni beschlossen, ist die 500-Euro-Prämie für Pflegekräfte noch immer nicht ausbezahlt worden. Profitable Großkonzerne haben längst Unsummen an „Hilfszahlungen“ erhalten, während für die Heldinnen und Helden der Gesundheitsarbeit bisher nur nette Worte, Versprechen und Vertröstungen übrig waren.

Wien. Eigentlich hätte der Corona-Bonus 1.000 Euro ausmachen sollen. So der Plan der türkis-grünen Bundesregierung im Jahr 2020. Doch dann stritt man monatelang um den Kreis der Bezugsberechtigten und tat ansonsten nichts für jene, die unersetzlich für das Gesundheitssystem sind: Pflegerinnen und Pfleger, MitarbeiterInnen in Ordinationen und Rettungsdiensten.

Als die gesetzliche Grundlage für die durchschnittlich 500 Euro umfassende Unterstützung von 190.000 Betroffenen im Juni 2021 endlich beschlossen wurde, dachten manche, jetzt könne es sich nur mehr um wenige Tage oder Wochen handeln, bis den netten Worten endlich eine finanzielle Anerkennung der anstrengenden und gefährlichen Arbeit folgen würde. Doch weit gefehlt. Bis heute wurde der versprochene Corona-Bonus nicht ausbezahlt, kritisiert der ÖGB in einer Aussendung.

Tatsächlich listet das Finanzministerium die entsprechende Prämie noch nicht einmal in seiner Erläuterung des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung. So zeigt sich die Ignoranz der moralisch verkommenen, türkisen Schnöseltruppe samt ihrem grünen Beiwagerl gegenüber den hart arbeitenden Menschen wieder einmal aufs Neue.

Quellen: ÖBG (OTS), Finanzministerium, Heute

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