HomePolitikSPÖ-Schlingerkurs in der Coronapolitik

SPÖ-Schlingerkurs in der Coronapolitik

Wien/Eisenstadt. Während die Bundesparteivorsitzende der SPÖ, Pamela Rendi-Wagner skeptisch bezüglich der ab Montag in Kraft tretenden Öffnungsschritte ist, fallen ihr die Wiener und erst recht die burgenländischen Genossen wieder einmal in den Rücken.

Rendi-Wagner, immerhin Ärztin und ehemalige Spitzenbeamtin mit Erfahrung in Virenbekämpfung, begrüßt zwar die Öffnung der Schulen, ist aber bezüglich der Öffnung des Handels skeptisch: Angesichts der hohen Infektions- und der niedrigen Impfzahlen befürchtet Rendi-Wagner, dass es in wenigen Wochen wieder ein exponentielles Wachstum der Infektionszahlen und damit den nächsten Lockdown geben wird. 

In der eigenen Partei dürfte sie sich mit ihrer Ansicht allerdings nicht durchgesetzt haben. Wie bereits im Jänner zeigte sich Wiens Bürgermeister Michael Ludwig an der Seite des Bundeskanzlers, um die neuen Maßnahmen zu verkünden, und verhalf damit der vollkommen planlosen Bundesregierung zu ein wenig Imagepolitur. Ebenso kamen unterstützende Wort vom Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser.

Noch bunter treibt es die pannonische SPÖ: Sie will gleich die Gasthäuser, die Hotels und die Thermen öffnen. Dabei dürfte das noch nicht der Höhepunkt der Narreteien sein, die aus Eisenstadt kommen, denn Landeshauptmann Peter Doskozil hat erst heute seine Arbeit nach einer neuerlichen Stimmbandoperation wieder aufgenommen, und ihm wird sicher noch was einfallen.

So bietet die SPÖ wieder einmal das Bild einer Partei ohne Plan und Ziel, die gerne auch auf Bundesebene wieder den Kapitalismus verwalten möchte, sich aber zu blöd dafür anstellt. Als nächster Juniorpartner von Kurz dürfte es jedoch reichen, wenn dieser mit den Grünen fertig ist.

Quellen: orf​.at/burgenland​.orf​.at/derstandard​.at

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