HomeWeitere RessortsPartei der ArbeitErinnerung an den antifaschistischen Sieg der Völker in Wien

Erinnerung an den antifaschistischen Sieg der Völker in Wien

Wien. Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung vom deutschen Faschismus veranstaltete die Partei der Arbeit Österreichs am vergangenen Sonntag eine würdige Gedenkkundgebung vor dem Heldendenkmal der Roten Armee am Wiener Schwarzenbergplatz.

Gedacht wurde der Opfer des erbitterten und blutigen Kampfes der Befreier wie auch des Beitrages antifaschistischer und Partisanenbewegungen. Mit der Niederlegung eines Kranzes vor dem 1945 zur Erinnerung an die Befreiung Wiens errichteten Denkmals erinnerte die Partei der Arbeit an den entscheidenden Anteil, den die Rote Armee an der Niederringung des Nazi-Faschismus hatte. „Alleine im Kampf um Wien fielen 18.000 Rotarmisten“, so der stellvertretende Vorsitzende der Partei der Arbeit, Otto Bruckner in seiner Ansprache. Etwa 27 Millionen Millionen tote Sowjetmenschen, zerstörte Dörfer und Städte, die ausgehungert, belagert und zerbombt wurden wie Leningrad und Stalingrad seien das Ergebnis des imperialistischen Vernichtungs- und Eroberungsfeldzuges der Nazis gegen die UdSSR gewesen: „Das Ziel war die Vernichtung und Versklavung der Völker der Sowjetunion für die Expansionspläne des deutschen Kapitals“.

Sieg der Sowjetsoldaten war Sieg der Menschheit über die Barbarei

Als ein erster Wendepunkt des Krieges könne der 7. November 1941 betrachtet werden, als die Faschisten vor den Toren Moskaus standen und trotzdem eine Parade auf dem Roten Platz zu Ehren des Jahrestages der Oktoberrevolution stattfand. Bruckner zitierte aus der Ansprache des Oberbefehlshabers der Roten Armee, Josef Stalin: „Die deutschen Landräuber wollen den Vernichtungskrieg gegen die Völker der Sowjetunion. Nun wohl, wenn die Deutschen einen Vernichtungskrieg wollen, so werden sie ihn bekommen. Von nun an wird es unsere Aufgabe, die Aufgabe der Völker der Sowjetunion, die Aufgabe der Kämpfer, der Kommandeure und der politischen Funktionäre unserer Armee und unserer Flotte sein, alle Deutschen, die in das Gebiet unserer Heimat als Okkupanten eingedrungen sind, bis auf den letzten Mann zu vernichten.“ Die Rotarmisten gingen von der Parade direkt zur Front. Moskau hielt stand.

„Die Befreiung Stalingrads erfolgte mehr als zwei Jahre später. Von da an trieb die Rote Armee die faschistischen Eindringlinge zunächst aus der Sowjetunion hinaus und schließlich bis nach Berlin, wo am 2. Mai die sowjetische Fahne auf dem Reichstag gehisst wurde“, führte der Redner weiter aus.

Heutzutage gäbe es Bestrebungen, vor allem durch Kräfte im EU-Parlament und in einigen ehemals sozialistischen Ländern, die Sowjetunion und Hitlerdeutschland gleichsetzen und kommunistische Parteien zu kriminalisieren.

Abschließend sagte der stellvertretende PdA-Vorsitzende: „Wir werden die Erinnerung hochhalten an die Partisanen und Widerstandskämpfer, und vor allem an die Soldaten und Offiziere der ruhmreichen Roten Armee. Wir danken euch, ihr Sowjetsoldaten, euer Sieg war der Sieg der Menschheit über die Barbarei!“

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