Start Feuilleton Die „Fröhlichen Weihnachten“

Die „Fröhlichen Weihnachten“

Gastautor: Gerhard Oberkofler, geb. 1941, Dr. phil., Universitätsprofessor i.R. für Geschichte an der Universität Innsbruck

Der Marxist Walter Hollitscher (Wien) erläutert Gymnasiasten in Vöcklabruck die Möglichkeit, der „Weihnachtszeit“ auch einen historisch-materialistischen Sinn zu geben.

Geburtstags- und Gedächtnisfeiern haben in den menschlichen Gemeinschaften eine zählebige und von Glaubensvorstellungen unterschiedlich ausgedrückte Überlieferung. Wenn sie denn dazu in der Lage sind, wollen Christen in aller Welt zu „Weihnachten“ der für den 25. Dezember festgelegten Geburt jenes historischen Jesu von Nazareth gedenken, der wegen seiner Anweisungen für einen fundamentalen, das soziale Leben miteinschließenden Wandel in dieser Welt um 30 n. u. Z. zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde. Das Christentum, in dessen frühen Schrift noch steht, „Der Weg des Todes aber ist dieser: … das Gute verfolgen, die Wahrheit hassen, die Lüge lieben, den Lohn der Gerechtigkeit nicht kennen, … vom Bedürftigen sich abkehren, den Elenden unterdrücken, den Reichen beistehen, die Armen gegen das Gesetz richten, in allem sündigen“,[1] hat sich mit der Institutionalisierung seiner katholischen Kirche transformiert und den sozialen Kern der Botschaft ihres Religionsstifters in die Vergessenheit gedrängt. „Ketzerbewegungen“, die sich daran erinnert haben, wurden im besten Fall isoliert, wenn nicht ausgelöscht. Über die Jahrhunderte hinweg passte sich die Kirche der jeweils herrschenden Klasse an und bejahte den sich aus den Eigentumsverhältnissen ergebenden Antagonismus von Reichtum und Armut und lehnte die Selbstbefreiung der unterdrückten Völker durch revolutionäre Bewegungen ab.

Randnotizen in Briefen und Werken von Klassikern

In den Werken von Karl Marx (1818–1883) und Friedrich Engels (1820–1895) findet sich nirgends eine abwertende Passage über „Weihnachten“. Es wird ihnen „das religiösen Elend“ in Festverkleidung begegnet sein, „das in einem der Ausdruck des wirklichen Elends und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend“ ist: „Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks“.[2] Marx und Engels waren mit ihrem materialistischen Denken dem Diesseits zugewandt und konnten mit „Weihnacht“ keinen religiösen Inhalt verbinden, es war ihnen das aber als ein „Feiertag“ nicht wertlose Sitte. Beide waren nicht daran interessiert, erhabene menschliche Gefühle wie Sehnsucht nach familiärer und freundschaftlicher Gemeinsamkeit zu unterdrücken oder gar lächerlich zu machen. Engels schreibt einmal aus Manchester seinem Freund „Mohr“ über „die vielen christmas Kneipereien“ (1863/64).[3] Die Familie Marx in London hat den Weihnachtstag zum Anlass genommen, um Geschenke auszutauschen. Jenny Marx (1814–1881) schreibt aus London am 16. Januar 1863 ihrer vertrauten Freundin Ernestine Liebknecht (1832–1867) in Berlin, dass sie wegen anhaltendem Schlechtwetter erst am 23. Dezember 1862 schwer mit Weihnachtsgütern beladen von Paris nach Hause zurückgekehrt sei und gleich beim Eintreten das schreckliche Ereignis vom Ableben der jüngeren Schwester von Helene Demuth (1820–1890) am selben Tag gespürt habe: „Am Weihnachtsabend ward sie in den dunklen Sarg gebettet u. am Sonnabend darauf [d. i. der 27. Dezember 1862)] von Lehnchen [d i. Helene Demuth], Karl u. den lieben Mädchen auf ihrem letzten Gange hinaus zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet. In stiller Trauer u. Wehmuth begingen wir die Festtage, […] das ganze Haus war still u. traurig.“[4] Oft waren die Feiertage der Familie Marx nur dank der Unterstützung von Engels mit Geschenken möglich zu gestalten. In dem zu Ende gehenden Jahr 1865 übermittelte Engels seinem Freund einen „Christmasbon“.[5]

In der Familie der Uljanows, in der Wladimir Iljitsch Lenin (1870–1924) herangewachsen ist, war „Weihnachten“ eine poetische Familienfeier.[6] In der zweiten Dezemberhälfte 1900 fuhr Lenin nach Leipzig und erkundigt sich am 14. Dezember 1900 bei seiner „lieben Mama“ in Moskau, ob sie Anja, also seine gerade in Paris weilende älteste Schwester Anna Iljinitschna Uljanowa (1864–1935), zu „Weihnachten“ erwarte. Am 26. Dezember 1900 schreibt er seiner „lieben Mama“ nochmals, er wünsche ihr „recht frohe Festtage“ und er habe auf der Fahrt „überall ‚Christbäume‘“ gesehen.[7]

Die seit 10. Juli 1916 inhaftierte Rosa Luxemburg (1871–1919) schreibt am 24. Dezember 1917 aus dem Gefängnis in Breslau, wo sie als am 10. Juli 1916 in Berlin verhaftete Demonstrantin gegen den imperialistischen Krieg als „Schutzhäftling“ einsaß (bis 8. November 1918), einen langen Brief an ihre Freundin Sophie (Sonitschka) Liebknecht geb. Ryss (1884–1964), der Ehefrau des seit Dezember 1916 im Zuchthaus Luckau inhaftierten Karl Liebknecht (1871–1919). Gemeinsam mit Karl Liebknecht wurde Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 von Angehörigen der deutschen Gardekavallerieschützendivision bestialisch ermordet. Rosa Luxemburg beginnt ihren Brief mit einer Einschätzung, was die Revolution in Russland für die Juden bedeutet. Dort sei „die Zeit der Pogrome ein für allemal vorbei“ sei. Mit ihrer Kenntnis der deutschen Herrenmentalität fügt sie hinzu: „Eher kann ich mir – in Deutschland noch Judenpogrome vorstellen … Jedenfalls herrscht die dazu passende Atmosphäre der Niedertracht, Feigheit, Reaktion und des Stumpfsinns“. Rosa Luxemburg erzählt von ihren Begegnungen mit Gedichten von Stefan George (1868–1933) oder regt Sophie Liebknecht zur Lektüre des Buches „Die Lessing-Legende“ von Franz Mehring (1846–1919) an. Ihren Brief beendet Rosa Luxemburg so: „Sonjuscha, Liebste, seien Sie trotz alledem ruhig und heiter. So ist das Leben, und so muß man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. Fröhliche Weihnachten!…“[8]

Der zu den bedeutendsten Marxisten des vorigen Jahrhunderts gehörende Bertolt Brecht (1896–1956) schreibt als Flüchtling aus Deutschland, das ihm 1935 die Staatsbürgerschaft aberkannt hatte, in der von ihm ungeliebten Metropole New York Ende Dezember 1935 an Helene Weigel (1900–1971): „Weihnachten war scheußlich. Ich war mit Eisler bei Leuten, die keine Kinder hatten, und dann sang jemand schottische Balladen ohne Ende. Ich hätte Dich gern zu Bett gebracht, Helli, wie jedes Jahr“.[9]

Mit den Ideen von Konfuzius (551–479 v. u. Z.) ist der vietnamesische Marxist Ho Chi Minh (1890–1969) aufgewachsen. Er hat das vietnamesische Volk in seiner Botschaft zu den „Weihnachtstagen“ 1946 zum entschlossenen Widerstand gegen die mörderische Aggression der französischen Kolonialherren aufgerufen. Das vietnamesische Volk werde „niemals Sklave“ werden, es werde „lieber sterben als Unabhängigkeit und Freiheit preisgeben“. Dem französischen Volk versichert Ho Chi Minh die freundschaftlichen Gefühle, „denn wir haben gemeinsame Ideale: Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit“.[10]Der religiös erzogene lateinamerikanische Marxist Fidel Castro (1926–2016) hat in Kuba, wo die proimperialistische katholische Kirche Seite an Seite mit dem Großgrundbesitz und dem blutgierigen Reichtum gestanden ist, die „Weihnachtsfeiertage“ 1958 gemeinsam mit dem sich bewaffnenden revolutionären kubanischen Volk im befreiten Havanna gefeiert. 

Walter Hollitscher gibt katholischen Schülern Anregung, „Weihnachten“ auch nichtgläubig einzuordnen

Walter Hollitscher (1911–1986) aus Wien, seit 1929 Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs, kehrte nach seiner Flucht vor dem deutschen Faschismus 1945 in das befreite Wien zurück und publizierte hier in Permanenz auf vielen Gebieten mit seinem enzyklopädischen Wissen, streng wissenschaftlich bleibend auch in seinen vielen populär geschriebenen Beiträgen. Der Berliner Marxist Herbert Hörz (*1933) erinnert sich, wie ihm als Schüler an der Erfurter Oberschule das ihm von einem seiner Lehrer gegebene, 1951 in Berlin (DDR) von Hollitscher veröffentlichte Buch „Wissenschaftlich betrachtet“ nachhaltig beeindruckt hat.[11] Am Bundesgymnasium Vöcklabruck hat sich der Gymnasiast Günther Grabner (*1954) inmitten eines katholischen Umfelds Ende der 1960er Jahre auf den Weg gemacht, sich dem Marxismus anzunähern. Seit Oktober 1970 abonnierte er, der in der siebten Klasse war, die Monatszeitschrift der KPÖ „Weg und Ziel“. In der von Grabner redigierten und mit ein paar Schülern seit März 1971 herausgegebenen, in der Österreichischen Nationalbibliothek erhalten gebliebenen Jugendzeitschrift „Plop“ schrieb Grabner selbst Beiträge und organisierte solche von ihm initiativ kontaktierten Kommunisten wie eben Walter Hollitscher (1911–1986). Es ist gewiss nicht selbstverständlich, dass Hollitscher Briefe eines Vöcklabrucker Gymnasiasten beantwortete. Hollitscher versuchte Jugendlichen eine historisch materialistische Grundorientierung so zu vermitteln, dass sie lernten, die besonders in den Fächern Religion, Geschichte oder Deutsch vermittelte Herrschaftsethik in Frage zu stellen. Die Schule der Klassengesellschaft hat nicht zuletzt die Aufgabe, für die herrschenden Ideologie brauchbare Charaktere zu erziehen. Hollitscher schrieb für das dritte Heft 1971 von „Plop“, welches vor den Weihnachtsfeiertagen publiziert werden konnte, den kleinen Beitrag „Weihnachten – nicht gläubig betrachtet“. Hollitscher war an den seit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962–1965) von Teilen der katholischen Kirche ermöglichten Dialog zwischen Marxisten und Christen beteiligt.[12] Bis dahin waren Marxisten von der katholischen Kirche mit ihrer sich als Statthalter Christi anmaßenden Hierarchie im Interesse des Bündnisses mit der kapitalistischen Ordnung als luziferische Bedrohung der Menschheit verurteilt worden. Ihre Verbrennung auf dem Scheiterhaufen war für die Kirche allerdings nur noch in effigie möglich. Für Marxisten musste der Dialog ohne nachfolgende Praxis ein Phantom bleiben. Von den angesprochenen Schülern wird Hollitscher erwartet haben, dass sie seinen Beitrag diskutieren. Sicher werden sie in einem Lexikon Nachschau gehalten haben, wenn Hollitscher auf die jüdische Sekte der Essener (Essäer) Bezug nimmt.

„Den Wunsch Eurer Schülerzeitung, ich möge einen Beitrag über ‚Weihnachten aus der Sicht eines atheistischen Marxisten‘ leisten, will ich zu erfüllen suchen. Dass dieses Fest einst ‚heidnisch‘ war und in christlichem Sinne ‚umfunktioniert‘ wurde, ist wohlbekannt; Ihr werdet von mir nicht eine Empfehlung des längst Vollzogenen und Gebräuchlichen erwarten, wie ihn die Faschisten propagierten.

Wenn Christen aller Länder – es sind mehr als 1 Milliarde, zumeist Werktätige und zwar Ausgebeutete und Unterdrückte – zu Weihnachten die Geburt Christi feiern, des Stifters einer Religion die Nächstenliebe, aber auch ‚heiligen Zorn‘, Gerechtigkeit und Friede predigt, so setzen sie sich damit für Werte ein, welche die Revolutionäre aller Zeiten begeisterten: der vorchristlichen wie der nachchristlichen.

Der Kampf gegen Ungerechtigkeit, für Friede und Fortschritt lag auch zu Zeiten Christi den Unterdrückten nahe: den Christgläubigen wie den Andersdenkenden. Die Essenersekte verkündete ihn, und von den Römern blutig niedergeschlagene antiimperiale Revolten, die oft mit der Kreuzigung der Rädelsführer endeten, fanden statt. Ob Jesus nun ein Essener oder einer der Führer einer Tempelrevolte war, wie manche behaupten, vermag ich nicht zu entscheiden; angesichts vieler übereinstimmender Züge seiner Persönlichkeit und Lehre in den Evangelienberichten scheint mir im Unterschied zu manchen anderen Marxisten seine Historizität kaum fraglich, jedenfalls aber für die Einschätzung der Wirksamkeit seiner Lehren irrelevant.

Kurz: Marxisten haben keinerlei Grund sich vom Strom der menschenfreundlichen und friedensliebenden Traditionen der Geschichte lossagen zu wollen. Im Gegenteil: indem sie sich mit ihm verbinden, erleichtern sie die Verständigung zwischen Gläubigen und nichtglaubenden Fortschritts- und Friedenskämpfern aller Kontinente, wie sie sich so hoffnungsvoll in den Kämpfen der ‚Enterbten und Entrechteten‘ Lateinamerikas abzeichnet und in den gemeinsamen Aufbauleistungen der gläubigen wie nichtgläubigen Arbeiter, Bauern und Intellektuellen der sozialistischen Länder der Erde.

In solchen gemeinsamen Taten – welche die Konfrontation der verschiedenartigen Ideen keineswegs ausschließen, sondern zur Gewinnung wechselseitigen Vertrauens voraussetzen – erweisen sich auch zu Weihnachtszeiten Ernst und Verantwortungsgefühl der Menschen guten Willens“.

„Weihnacht“ als Ausdruck des Miteinander von Marxisten und Befreiungstheologen

Der Grundgedanke von Hollitscher über das Miteinander der Menschen guten Willens findet sich in der Gegenwart bei Papst Franziskus (*1936) ausgesprochen, der die von der lateinamerikanischen Befreiungstheologie ausgegangenen Impulse aufgenommen hat. Den Befreiungstheologen ist es nicht wichtig, ob die Theologie eine Theologie der Immanenz oder eine Theologie der Transzendenz ist, wesentlich war und ist ihnen, dass die Theologie konkrete gesellschaftliche Praxis ist und den Menschen vollinhaltlich zu revolutionieren vermag. Im Grunde ist nicht nur für sie die gegenteilige Haltung zutiefst unchristlich. Nur wenige Wochen vor Weihnachten des Jahres 1989, am 16. November 1989, ermordete in der Jesuitenkommunität in El Salvador im Auftrag der USA ein Spezialkommando die Jesuitenpatres Ignacio Ellacuría, Ignacio Martín-Baró, Segundo Montes, Amando López, Juan Ramón Moreno und Joaquín López y López. Sie haben in der wirklichen Nachfolge von Jesus Christus als „Kommunisten“ Partei für die Armen und Unterdrückten genommen. Mit ihnen wurden die anwesende Köchin Julia Elba Ramos mit ihrer Tochter Celina ermordet. Jon Sobrino SJ (*1938), der derselben Jesuitenkommunität angehört und mit Ellacuría SJ persönlich über Jahrzehnte befreundet war, hat Briefe an seinen ermordeten Freund in der Vorweihnachtszeit niedergeschrieben. [14] Sobrino SJ klagt an, dass über Jesus Christus viel geredet und gesungen wird, aber „wenn man so viel Grausamkeit und Ausbeutung armer Völker betrachtet, schamlose Lügen, egoistische und unmenschliche Koalitionen, einschläfernde und willfährig machende Trivialisierung und Infantilisierung“,[15] es ein Zurück zu Jesus Christus braucht. Die Erinnerung an Jesus Christus bedeute die „Umkehrung der Geschichte“, von der die herrschende Klasse nichts wissen will. Das Ende der Tragödie ist nicht abzusehen: „Die Barbarei hat ein aus der Mode gekommenes Wort aus der Versenkung hervorgeholt: das Imperium. Um zu beschreiben, was derzeit in der Welt vor sich geht, reichen die Begriffe Kapitalismus und Neoliberalismus nicht mehr aus. Man muss schon von Imperium sprechen, also der direkten Unterwerfung armer Länder. […] Anmaßend wird von uns gefordert, zur ‚Globalisierung‘ der Barbarei, der Bomben, des Hungers und der Kälte beizutragen. Die andere Globalisierung, die von Gerechtigkeit, Mitgefühl und Wahrheit, muss warten. Das Imperium an sich ist aber ein noch tiefgreifenderes Übel. Es will sich das aneignen, was allen gehört, zum Beispiel die Zeit“.[16] Das trifft auf die „Weihnachtszeit“ zu, die zum Konsumkalender des Imperiums gehört. Sobrino SJ schreibt und handelt nicht als „Marxist“, als welchen ihn wegen seines Respekts vor der Inspiration durch den materialistischen Humanismus die aggressiv antikommunistischen Päpste Johannes Paul II. (1920–2005), von dem jetzt im Wiener Stephansdom eine Haarlocke zur Verehrung ausgestellt ist, und Benedikt XVI. (*1927) „denunzieren“.[17] Sobrino SJ schreibt und handelt wie die anderen Befreiungstheologen bis hin zu Papst Franziskus in gelebter Nachfolge von Jesus von Nazareth mit dem Ziel, die Welt zu revolutionieren. Das vereint sie mit Marxisten, weil ein Marxist so wie ein Christ revolutionär ist. 

PS: Laut ORF sollen ab „Weihnachtsabend“ in den USA Exekutionen nach allen Hinrichtungsarten (Gift, Erhaengen, Elektrischer Stuhl, Erschießen), die in dem Bundesstaat legal sind, in dem das Urteil ergangen ist, wieder durchgeführt werden.


[1] Didache 5, 2

[2] MEW 1 (1972), S. 378.

[3] MEW 30 (1972), S. 384.

[4] „Sie können sich denken, wie mir oft zu Muthe war …“ Jenny Marx in Briefen an eine vertraute Freundin. Hg. von Wolfgang Schröder. Verlag für die Frau Leipzig 1989, S. 34–39, hier S. 37 (Brief vom 16. Januar 1863). 

[5] MEW 31 (1973), S. 162.

[6] So Arnold Reisberg: Lenins Jugend. Berlin 1973, S. 60.

[7] W. I. Lenin. Briefe. Band X. Briefe an die Angehörigen. 1893–1922. Dietz Verlag Berlin, S. 197 f. (Brief vom 14. Dezember 1900) und S. 199 f. (Brief vom 26. Dezember 1900).

[8] Rosa Luxemburg. Band 5. Gesammelte Briefe. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Dietz Verlag Berlin 1984, S. 346–350 (Brief vom 24. Dezember 1917); Werner Mittenzwei: Das Leben des Bertolt Brecht oder der Umgang mit den Welträtseln. Band 1. Aufbau Taschenbuch Verlag 1997, S. 551. 

[9] Bertolt Brecht. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe. Briefe 1. Suhrkamp Verlag Frankfurt a. M. 1998, S. 540 f.

[10] Ho Chi Minh: Reden und Schriften. Reclam Bibliothek Leipzig 1980, S. 82–84 (21. Dezember 1946. An das Volk von Vietnam, an das Volk Frankreichs, an die Völker der alliierten Staaten). 

[11] Walter Hollitscher. Wissenschaftlich betrachtet. Aufbau Verlag Berlin 1951; Herbert Hörz: Lebenswenden. Vom Werden und Wirken eines Philosophen vor, in und nach der DDR. trafo Verlag Berlin 2005, S. 202–211. 

[12] Z. B. Beiträge von Walter Hollitscher 1968 in Marienbad. Marienbader Protokolle. Schöpfertum und Freiheit in einer humanen Gesellschaft. Marienbader Protokolle. Hg. von Erich Kellner. Europa Verlag Wien / Frankfurt / Zürich 1969, S. 128–131 (Freiheit ist Schöpfertum).

[14] Jon Sobrino: Der Preis der Gerechtigkeit. Briefe an einen ermordeten Freund. Ignatianische Impulse. Echter Verlag Würzburg 2007 

[15] Sobrino, Der Preis, S. 92 (Brief vom 8. November 2003)

[16] Sobrino. Der Preis, S. 75–80 (Brief vom 10. November 2001).

[17] Vgl. Knut Wenzel (Hg.): Die Freiheit der Theologie. Die Debatte um die Notifikation gegen Jon Sobrino. Grünewald Verlag Ostfildern 2008.

- Advertisment -

MEIST GELESEN