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Österreich beendet Paralympics mit neun Medaillen

Mit insgesamt neunmal Edelmetall können die heimischen Behindertensportler eine erfolgreiche Bilanz der Paralympischen Spiele von Tokio ziehen.

Tokio. Mit heutigem Sonntag enden die XVI. Paralympischen Sommerspiele für Athletinnen und Athleten mit körperlichen Handicaps. Österreichs Team konnte bei den Wettbewerben in Japan neun Medaillen (1xG, 5xS, 3xB) erringen. Nachdem in der ersten Woche der Dressurreiter Pepo Puch und Triathlet Florian Brungraber jeweils Silber gewannen, brachte die zweite Woche eine noch größere Ausbeute. Puch belegte nach dem Einzel auch in der Kür den zweiten Platz, die restlichen Medaillen gingen auf das Konto der querschnittgelähmten Handbiker: Walter Ablinger holte Gold im Zeitfahren und Bronze im Straßenrennen, Thomas Frühwirth sicherte sich sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen Silber, und Alexander Gritsch radelte ebenfalls in beiden Bewerben zu Bronze.

Die neun Medaillen von Tokio entsprechen exakt der Anzahl jener bei den XV. Paralympics von Rio de Janeiro 2016 (1xG, 4xS, 4xB) und stellen einen beachtlichen Erfolg dar, zumal in einigen Bewerben durch eine Neuordnung der Klassen arrivierte österreichische Behindertensportler wie z.B. Schwimmer Andreas Onea diesmal keine Medaillenchance hatten. Trotzdem gab es auch abseits des Edelmetalls eine ganze Reihe von hervorragenden Top-Ten-Platzierungen für das österreichische Team. Im Medaillenspiegel findet sich Österreich auf Rang 49 wieder. An der Spitze steht mit großem Vorsprung China (96xG, 60xS, 51xB), dahinter folgen Großbritannien, die USA und Russland.

Quelle: ORF

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