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Stolpern im Fußball trotz Corona-Fahrplan

Österreich. Der Corona-Fahrplan mit den geplanten Geisterspielen hat noch einige Fallstricke, wenngleich die Liga im Fall einer positiven Testung weiterlaufen soll, verlangt das Gesundheitsministerium eine Quarantäne für alle Kontaktpersonen. Das würde de facto bedeuten, Spieler und Trainer sowie weitere Personen müssten Isoliert werden und würde somit auch keine Möglichkeit zum Spiel lassen, also eine erneute Unterbrechung der Liga bedeuten. Der Corona-Fahrplan der Liga muss also überarbeitet werden. Der Kritik der Fanclubs wird hier jedoch wahrscheinlich nicht entsprochen werden. Ein Ligastart wird nach wie vor frühestens Ende Mai erwartet.

Es gibt Anträge vom SV Ried und Austria Klagenfurt an die Bundesliga diese von 12 auf 14 Mannschaften aufzustocken, sodass Erst- und Zweitplatzierter der zweiten Liga aufsteigen können.

Herausforderungen in der Amateurliga

Wie bereits berichtet wurde die Amateurliga frühzeitig beendet. Hierdurch entsteht für viele Vereine ein zunehmender finanzieller Druck. Einnahmen aus dem laufenden Spielbetrieb ebenso wie verschiedene einnahmestarke Events im Sommer fallen weg, die normalerweise die laufenden Kosten decken. Dies führt in Salzburg zum ersten freiwilligen Abstieg. Der FC Zell am See gab vergangene Woche bekannt, dass er freiwillig in die 2. Klasse Süd/West absteigt, da durch Corona die ohnehin angespannte Situation nicht mehr hält.

Quelle: ORF / Salzburg24

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