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Aggressionen in der Westsahara

Die marokkanische Armee führt Manöver im Osten der Westsahara durch, was zu einer Destabilisierung der Region führen kann und den geltenden Waffenruhen entgegensteht.

Westsahara. Nachdem das UN-Mandat für die Westsahara verlängert wurde, hat kurz darauf, am vergangenen Freitag, die marokkanische Okkupationsarmee im Süden der Westsahara, nahe der Grenze zu Mauretanien, Militärmanöver durchgeführt und damit den 1991 festgelegten Waffenstillstand gebrochen. Auf diese Aggression hat die sahrauische Befreiungsarmee der Frente Polisario reagiert, mit dem Ziel, die sahrauische Bevölkerung auf dem Gebiet zu verteidigen. Durch die Provokation der marokkanischen Regierung wuchs die Gefahr eines offenen Krieges. 

Die Kommunistische Partei der Arbeiter Spaniens (PCTE) hebt in einer Erklärung zu diesem Thema insbesondere Spaniens Verantwortung als ehemalige Kolonialmacht (bis 1975) hervor, die sich weigert, Verantwortung zu übernehmen und geeignete Maßnahmen in der Westsahara zu ergreifen.

„Die systematische Politik der Annäherung an die marokkanische Regierung, die ihren Ursprung in der Priorisierung der wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen der europäischen Großmächte hat, ist der Grund für die Weigerung dieses Landes, internationale Abkommen umzusetzen und die illegale Besetzung eines großen Teils des Sahara-Territoriums fortzusetzen“, hält die PCTE fest.

Die PCTE bringt ihre volle Unterstützung für das sahrauische Volk angesichts dieser neuen Aggression zum Ausdruck und fordert die vollständige und unverzügliche Einhaltung der internationalen Resolutionen als einzig gangbaren Weg, um das Ende des Entkolonialisierungsprozesses in der Westsahara zu garantieren. Gleichzeitig fordert sie die spanische Regierung auf, ihre heuchlerische Politik gegenüber der Situation des sahrauischen Volkes aufzugeben und ihrer historischen Verantwortung gegenüber dem Volk in der Westsahara nachzukommen.

Quelle: PCTE

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