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Auf La Palma spuckt Vulkan Cumbre Vieja

Nach unzähligen Erdbeben auf der Insel La Palma brach der Cubre Vieja am Sonntag aus. Mit der Evakuierung der Region wurde begonnen. 

Spanien. Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren ist auf der Kanareninsel La Palma der Vulkan Cumbre Vieja ausgebrochen. Der letzte Ausbruch hatte sich im Jahr 1971 ereignet und überhaupt soll der Vulkan im 20. Jahrhundert nur zweimal Lava gespuckt haben.

Die Bevölkerung sei zu „extremer Vorsicht“ aufgerufen, teilten die örtlichen Behörden mit, als der Vulkan am gestrigen Sonntag Lava und Asche ausspuckte. Die Evakuierung der unmittelbaren Umgebung wurde noch am Wochenende eingeleitet, denn es solle jedes „unnötige Risiko“ vermieden werden. Unmittelbar nach dem Beginn des Vulkanausbruchs wurden Menschen mit eingeschränkter Mobilität aus der Gefahrenzone gebracht. Das spanische Innenministerium teilte mit, dass mehr als 200 Einsatzkräfte per Hubschrauber nach La Palma gebracht werden würden.

Laut den Angaben der Behörden habe der Ausbruch im Gebiet Cabeza de Vaca in El Paso begonnen. Man könne von „Glück“ sprechen, dass es sich hierbei um eine dünnbesiedelte Gegend handle, erklärte der Regionalpräsident der Kanaren, Angel Victor Torres. Auf der gesamten Ferieninsel leben in etwa 80.000 Menschen.

Bereits seit Mittwoch vergangener Woche gelte die höchste Alarmstufe für den Cumbre Vieja. So seien seit Samstag vor einer Woche in der Region tausende Erdbeben der Stärke von bis zu 4,0 registriert worden. Nach den zahlreichen Beben sei ein Ausbruch des Vulkans bereits befürchtet worden. Zu den heftigen Erschütterungen sei es gekommen, da es zu einer Verschiebung von nahezu elf Millionen Kubikmeter Magma im Inneren des Vulkans gekommen sei, erklärte das Vulkanologische Institut der Kanaren.

Quelle: ORF

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