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Maskenpause im Supermarkt

Wien. Die Gewerkschaften werden nicht faul, Forderungen immer wieder unter den Tisch fallen zu lassen und neue aufzustellen. Der jüngste Coup, nachdem es leise um den Corona-Tausender, Zulagen und anderes mehr für die „Heldinnen und Helden“ der Corona-Krise geworden ist, stellt eine neue Forderung der GPA-djp dar. Nachdem in der vergangenen Woche das verpflichtende Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in Lebensmittelgeschäften wieder eingeführt wurde, fordert die GPA-djp nun 15 Minuten bezahlte Pause alle zwei Stunden für die Beschäftigten in diesem Bereich. Freilich wäre eine solche Pause begrüßenswert, jedoch wären eine Gefahrenzulage oder ähnliche Forderungen auch im Sinne der Beschäftigen gewesen. Und nachdem die letzten Forderungen gefühlt unbemerkt wieder vom Wunschkatalog verschwunden sind, erscheint auch diese eher als ein Marketingzug. Als solcher wird er den Kolleginnen und Kollegen vor Ort kaum eine Verbesserung bringen, denn ohne Kampfbereitschaft wird – wie üblich – nicht allzu viel zu erreichen sein.

Quelle: APA-OTS

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