HomePanoramaBundesheer: Vorwürfe sexueller Belästigung und des Datenmissbrauchs bislang nicht nachgewiesen

Bundesheer: Vorwürfe sexueller Belästigung und des Datenmissbrauchs bislang nicht nachgewiesen

Graz. Im Zuge der Corona-Massentests haben drei Frauen in Graz Vorwürfe gegen das Testpersonal vom Bundesheer wegen sexueller Belästigung und missbräuchlicher Datenbenutzung erhoben.

Keine stichhaltigen Beweise gefunden – Betroffene aufgerufen, sich zu melden

Als Reaktion auf die mediale Aufmerksamkeit, hat die Kommission des Militärkommandos Steiermark eine Untersuchung eingeleitet. Insgesamt wurden 57 Soldaten von Militärpolizei und Ermittlungsteams befragt, einige haben auch freiwilligen Zugang zu ihren Mobiltelefonen gewährt. Obwohl der Bericht der steirischen Untersuchungskommission von der Disziplinarabteilung des zuständigen Ministeriums in Wien noch geprüft werden muss, sind laut ORF bislang keine Beschuldigten ermittelt worden. Da sexuelle Belästigung ein sogenannten „Ermächtigungsdelikt“ darstellt, müssten die Betroffenen selber Anzeige erstatten, damit können Disziplinarmaßnahmen eingeleitet werden können.

Das Ministerium ruft die Betroffenen dazu auf, sich bei jeder Dienststelle bzw. unter beschwerden@bmlv.gv.at zu melden. Dann kann eine Anzeige erstattet und mögliche Beschuldigte ermittelt werden.

Quelle: ORF

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