HomePanoramaVerbot von Feuerwerkskörpern gefordert - Spar verzichtet auf Verkauf

Verbot von Feuerwerkskörpern gefordert – Spar verzichtet auf Verkauf

Wien/Salzburg. Die Stadt Salzburg ist, neben einigen kleineren österreichischen Gemeinden, mit gutem Beispiel vorangegangen und hat für Silvester 2021 Knaller und Böller verboten. Die Stadt begründet es unter anderem mit dem „miesen ökologischen Fußabdruck“, der Schadstoffbelastung, den unnötigen Müllbergen und nicht zuletzt damit, dass „Kinder, ältere Menschen, Haustiere und vor allem Wildtiere besonders unter Lärm und Krach leiden“. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten sieht Salzburg als Vorbild und fordert ein bundesweites und konsequentes Verbot für Böller. Denn in Österreich gibt es theoretisch bereits ein Verbot von Feuerwerken (ab Kategorie F2) im Ortsgebiet; Gemeinden können es aber mit einer Ausnahmeregelung aufheben.

„Wir wollen darüber hinaus aber ein permanentes Verbot. Aktivitäten, die Tieren und der Umwelt Schaden zufügen, sind heutzutage einfach nicht mehr zu vertreten“, sagt Vier Pfoten-Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. 

Deutschland ist sogar noch weiter gegangen und hat Corona-bedingt für Silvester 2021 ein Verkaufsverbot für Silvesterböller ausgesprochen. In Österreich hat die Lebensmittelhandelsgruppe Spar angekündigt, beginndend mit diesem Jahr keine Feuerwerkskörper mehr zu verkaufen. 

Besonders großen Schaden richtet die Silvesterknallerei bei Wildvögeln an, die daraufhin sehr lange nicht mehr zur Ruhe kommen, sich in der Nacht nicht zurechtfinden und verunglücken oder sterben. Aber auch bei allen anderen Wildtieren ebenso bei Haustieren wie Katzen, Hunden und Pferden ruft die Knallerei oft Angst und Panik hervor. Auch die Feinstaubbelastung und damit die Verschlechterung der Luftqualität und der Klimabilanz ist durch die Feuerwerke bedingt.

Quelle: Vier Pfoten/Redaktion

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