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Bergrettung weiter gefordert

Tirol/Salzburg/Kärnten. Auch am vergangenen Wochenende war die Bergrettung mehrmals im Einsatz. In Kundl in Tirol verunglückte am Sonntag eine 72-jährige Frau beim Abstieg im Bereich der Brachalm. Sie stürzte über 100 Meter durch felsdurchsetztes Gelände. Laut Angaben der Polizei ist ihr Mann sofort zu ihr abgestiegen und hat die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Frau konnte mit dem Notarzt-Hubschrauber gerettet werden und wurde mit schwersten Verletzungen in den Schockraum der Innsbrucker Klinik gebracht.

In der Axamer Lizum ereigneten sich am Sonntag gleich zwei Vorfälle. Ein 88-jähriger Mann musste nach einem Sturz mit leichten Verletzungen von der Rettung abtransportiert werden. Ein 39-jähriger Mann brach beim Aufstieg zur Birgitzer Alm zusammen und krampfte. Er wurde mit dem Hubschrauber Christophorus 1 geborgen.

In Kärnten verunglückte ein Tiroler am Brennkogel (3018 m). Der 63-Jährige war mit seiner Frau unterwegs. Beim Abstieg wollten sie den Weg abkürzen und verließen den offiziellen Pfad. Dabei glitt der Mann ab, rutschte 30 Meter über ein Schneefeld in die Tiefe. Seine Frau stieg zu ihm ab und informierte die Bergrettung. Er hatte sich beim Sturz den Oberschenkelhals gebrochen und wurde mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert.

In Salzburg am Untersberg in Grödig mussten zwei deutsche Urlauber in der Nacht auf Sonntag aus einer Bergnot gerettet werden. Sie hatten in dem weitläufigen Gelände die Orientierung verloren. Laut Polizei waren sie mit der Seilbahn hinaufgefahren und wollten zu Fuß absteigen, hatten aber bereits im oberen Teil die Orientierung verloren und setzten einen Notruf ab. Der Hubschraubereinsatz muss von den beiden Berlinern selbst bezahlt werden.

Quellen: ORF/ORF/ORF

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