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Digitalisierung in Schulen

Kärnten. Während des Corona-bedingten Lockdowns hatten viele Schülerinnen und Schüler keinen Kontakt zu ihren Lehrerinnen und Lehrern. Dies betraf rund 2.200 Pflichtschülerinnen und ‑schüler, oft hing der Umstand damit zusammen, dass die technischen Voraussetzungen hierfür fehlten. Nun gehen vielerorts die Schulen in Sachen Digitalisierung in die Offensive, um solche Situationen zukünftig zu vermeiden, so auch in Villach. Hier bekam die Mittelschule 100 Tablet und schnelleres Internet. Bezeichnend für das Bildungssystem: Diese Aufrüstung wurde durch Spenden möglich.

Faßmans Acht-Punkte-Plan

Bundesminister Faßman (ÖVP) kündigte indes an, dass 2021 eine Offensive Digitalisierung von Schulen gestartet würde. Ein Acht-Punkte-Plan für die Digitalisierung wird angestrebt, durch den alle Schülerinnen und Schüler in AHS und Mittelschulen mit Laptops und Tablets ausgestattet werden sollen, welche auch während der Ferien genutzt werden können. Die Eltern sollen in diesem Konzept ein Viertel der anfallenden Kosten für die Geräte übernehmen. Jedoch müssen Schulen ein Auswahlverfahren durchlaufen, wenn sie Teil dieser Offensive sein wollen. Dies lässt einen Matthäus-Effekt erwarten, dass ohnehin gut dastehende Schulen auch die Ressourcen haben, Konzepte für dieses Programm zu entwickeln. Da hilft auch die Ankündigung, Kindern aus Familien mit weniger Geld zu unterstützen, sofern sie sich das Viertel der Kosten nicht leisten können, da schon bei der Schulwahl vielfach die Ressourcen ausschlaggebend sind.

Quelle: ORF

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