HomeWeitere RessortsPartei der ArbeitPdA solidarisiert sich mit MAN-Belegschaft

PdA solidarisiert sich mit MAN-Belegschaft

In einer Erklärung fordert die Partei der Arbeit (PdA) in Oberösterreich Klassenkampf und Streik gegen die Erpressungsversuche der Unternehmer.

Steyr/Oberösterreich. Nach der klaren Absage der Kolleginnen und Kollegen zum erpresserischen Übernahmeangebot von Siegfried Wolf – wir berichteten – erklärt die PdA erneut ihre volle Solidarität: „Gegen die Erpressungsversuche der Unternehmer, die falschen Dilemmas und die politische Sackgasse des kapitalistischen Systems kann nur die vereinte Aktion der Beschäftigten Abhilfe schaffen. Nur der Klassenkampf bringt eine echte Perspektive.“ Die Partei weist ebenfalls darauf hin, dass der stinkreiche Investor Wolf im Aufsichtsrat der Porsche SE sitzt – diese hält die Mehrheit an VW-Stammaktien; VW ist wiederum Eigentümer von MAN. Dies bedeute, dass „Siegfried Wolfs ‚Rettungsplan‘ in Wahrheit eine Win-Win-Situation für den MAN-Personalvorstand und die finanzstarken Eigentümer hätte verwirklichen sollen“, zeigt die PdA auf.

Raffael Schöberl, Sprecher der Partei der Arbeit in Oberösterreich: „Die überwältigende Mehrheit der Arbeiter hat begriffen, was mit ihrem versprochenen Retter Siegfried Wolf blüht: Abbau der Arbeitsplätze von 2300 auf 1250, was die Stammbelegschaft genauso hart wie die Leiharbeiter betrifft, 15 % Lohnverlust und höchstwahrscheinlich noch Arbeitsverdichtung.“

Ziel müssen jetzt betriebliche Kampfmaßnahmen für den Erhalt des Standortes mit einer Perspektive auf (Re-)Verstaatlichung – wir berichteten bereits ausführlich über die Geschichte des Standorts – als Basis für eine sichere Zukunft der Arbeiterinnen und Arbeiter sein.

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