Im Rahmen der Operation “Thunder” gab s im Vorjahr 4.640 Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Handel von geschützten Tier- und Pflanzenarten.
Wien. Im Rahmen der neunten Operation “Thunder” sind im Jahr 2025 insgesamt 4.640 Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit illegalem Handel geschützter Tier- und Pflanzenarten durchgeführt worden. Auch das Zollamt Österreich (ZAÖ) war beteiligt und stellte dabei Elfenbeinfiguren, 55 Ohrringe aus Papageienfedern und eine griechische Landschildkröte sicher. Letztere sollte von Bosnien-Herzegowina über Wien in den USA landen.
Im Laufe der von Interpol mit Unterstützung der Weltzollorganisation organisierten Kooperation, die von Mitte September bis Mitte Oktober andauerte, entdeckten die Zollbeamten im Postverteilzentrum Wien über 500 Kapsln eines Nahrungsergänzungsmittels mit dm Inhaltsstoff Rosenholz. Weiters fandnsich 230 Gramm Belugakaviar in Postsendungen.
Ein weiterer Aufgriff betraf ein Armband aus Alligatorenleder, das im Zuge einer Zollabfertigung in einer Kuriersendung aus der Türkei festgestellt wurde. Als Folge wurden insgesamt Anzeigen gegen sieben Personen an die jeweils zuständigen Finanzstrafbehörden des Zollamts Österreichs erstattet. Diese haben die weiteren finanzstrafrechtlichen Ermittlungen übernommen.
Dass im Rahmen dieser weltweiten Aktion rund 30.000 lebende Tiere sichergestellt wurden, unterstreicht die Bedeutung ernsthafter behördlicher Bemühungen im Sinne des Artenschutzes. Während der Operation “Thunder” wurden global unter anderem 5,8 Tonnen Buschfleisch sichergestellt. Auch 245 Tonnen geschützter Meeresarten wurden beschlagnahmt.
Ein Rekordhoch erreichen die Aufgriffe von über zehn Tonnen lebenden Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen, deren Nachfrage von Sammler- und Gartenmärkten hochgetrieben wird. Die teilnehmenden Staaten meldeten zudem die Sicherstellung von über 32.000 Kubikmetern Holz.
Quelle: 18. Jänner 2026




















































































