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Arbeitslosenzahlen auf historischem Hoch

Durch die Corona Krise stiegen die Arbeitslosenzahl in Österreich im März 2020 auf ihren Höchststand seit der Gründung der zweiten Republik. Dies ist die Konsequenz der Schließung von Hotels und Gastronomie, aber auch vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens.

Arbeitslosengeld oft Existenzbedrohend

Mit einem Satz von 55 % des Nettoeinkommens als Grundbetrag, liegt dieser im EU-Vergleich niedrig. Mit einer Auszahlungsdauer von 20 Wochen, wenn man zwei Jahre eingezahlt hat und einer Erhöhung auf 30 Wochen nach 3 Jahren Einzahlungen ist auch die Bezugsdauer nicht entsprechend länger. Danach fällt man auf die Notstandshilfe, die noch einmal weniger ist. So wird die vermeintliche Insel der Seeligen Österreich sehr schnell zu einer Armutsfalle für viele Lohnabhängige, die ihre Arbeit verloren haben. Denn viele der Arbeitslosen arbeiten in Bereichen, in denen der Lohn schon vorher knapp war und beispielsweise durch Trinkgelder aufgebessert wurde. Für viele ist die Arbeitslosigkeit durch Corona also Existenzbedrohend. Viele Städte haben nun eine Art Hilfefonds eingeführt, das bedeutet aber eine zusätzliche bürokratische Hürde, die für viele eine zu viel ist.

Ausführlicher hat sich die Partei der Arbeit mit Arbeitslosigkeit im Kontext der Corona Pandemie beschäftigt.

Quelle: AMS

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