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Studierende: Armut durch Corona?

Österreich. Die aktuelle Gesundheitskrise gepaart mit der Wirtschaftskrise haben verheerende Auswirkungen auf die Lohnabhängigen in Österreich. Wie berichtet, haben 43% der Haushalte weniger Einkommen zu Verfügung. Auch Studierende geraten vermehrt unter Druck; 60% der Studierenden arbeiten neben der Ausbildung an den Hochschulen und zwar im Schnitt ca. 20 Stunden.

Viele arbeiten als Freie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer oder in mehreren geringfügigen Jobs. Somit fallen Modelle wie Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosengeld als Option vielfach weg. Dies führt zu einer besonders angespannten Situation. Hierfür hat die ÖH einen Härtefallfond eingerichtet, der jedoch maximal 800‑1000€ als Unterstützung ermöglicht, was oft die finanziellen Einbußen nicht deckt.

Der Kommunistische StudenInnenverband (KSV) fordert in einer Petition und einem Offenen Brief verschiedenste Maßnahmen, um die Situation der Studierenden zu verbessern.

Quelle: ORF

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