HomePanoramaRausch-Unfälle von SPÖ- und ÖVP-Bürgermeistern glichen sich bis auf das Zehntelpromille

Rausch-Unfälle von SPÖ- und ÖVP-Bürgermeistern glichen sich bis auf das Zehntelpromille

Zwei betrunkene Mühlviertler Ortschefs der beiden „staatstragenden“ Parteien verursachten heuer bereits Verkehrsunfälle. Auch die „Konsequenzen“ sind in beiden Fällen vergleich- und vor allem überschaubar.

Oberösterreich. Ausgerechnet den 12. Februar nutzte der sozialdemokratische Ortschef von St. Georgen am Walde (Oberösterreich), Heinrich Haider, für eine ausgiebige Feier in der Skihütte. Den Weg nach Hause trat der Bürgermeister dann mit dem Auto an. Bis ans Ziel schaffte er es jedoch nicht, da er mit 1,8 Promille gegen einen Randstein fuhr, die (schon vorher nicht wirklich gegebene) Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in Seitenlage auf einer Böschung zum Stillstand kam.

Ergebnis: Erhebliche Sachschäden an öffentlichen Verkehrszeichen und einem Zaun sowie ein Totalschaden des PKW. Der Führerschein ist für acht Monate weg, ebenso setzte es eine Geldstrafe – politische Konsequenzen gab es nicht. „Ich hab‘ den ganzen Tag nichts gegessen“, rechtfertigte sich das politische Schwergewicht Haider, dem Bekannte zuvor noch angeboten hatten, gefahren zu werden.

Ebenfalls 1,8 Promille intus hatte am vergangenen Wochenende der Bürgermeister von Katsdorf (wiederum Oberösterreich), der wie Haider schwer betrunken die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Die einigen Unterschiede der Alko-Fahrten: Es handelt sich bei Wolfgang Greil um einen ÖVP-Politiker und dieser war mit einem E‑Scooter unterwegs; er verletzte sich beim Promille-Unfall selbst. Nachdem Greil zugesichert hat, dass dieser „einmalige Vorfall“ sich nicht wiederholt, ist die Sache auch für die ÖVP erledigt.

Quelle: krone​.at

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