Linz. Am vergangenen Samstag organisierte der Arabische Palästina Club aus Wien eine Demonstration in Linz, in Solidarität mit dem dort inhaftierten Journalisten Mustafa Ayyash. Ayyash, Gründer des Gaza Now Nachrichten Netzwerkes, wurde im vergangenen November von den Niederlanden an die österreichischen Behörden übergeben. Auf Grund seiner journalistischen und humanitären Arbeit um den Völkermord im Palästina wird ihm die Unterstützung und Finanzierung der Terrororganisation Hamas vorgeworfen.
Trotz widrigen Wetterbedingungen fanden sich AktivistInnen und Aktivisten aus ganz Österreich vor der Justizanstalt in der Linzer Museumstraße ein, in der Ayyash seit seiner Auslieferung in Isolationshaft sitzt. Rufe der Solidarität und die Forderung nach der sofortigen Freilassung von Mustafa Ayyash hallten durch die Linzer Innenstadt während sich die Demonstration in Gang setzte. In mehreren Redebeiträgen wurde die Komplizenschaft des österreichischen Staates am Genozid in Gaza angeprangert.
Simon Hintenaus betonte in seinem Redebeitrag für die Partei der Arbeit (PdA), wie die bürgerlichen Parteien in Österreich in ihrer Komplizenschaft mit Israel mittlerweile ganz offen die Pressefreiheit und die Rechte der hier lebenden Menschen einschränken. Er forderte die Anwesenden aber auch auf, sich nicht einschüchtern zu lassen: “Wir dürfen angesichts der anhaltenden Repressionen nicht zurückschrecken, nicht leiser werden, niemals unsere Augen abwenden!”
Neben kleinen Einschüchterungsversuchen der anwesenden Polizei kam es auch zu mehreren kurzen Zwischenfällen mit Passantinnen und Passanten entlang der Linzer Landstraße. Dennoch konnte die Demonstration friedlich durchgeführt werden. Laut presstv.ir handelte es sich bei dem Protest um den Auftakt einer Reihe an Demonstrationen gegen Österreichs Mittäterschaft am Genozid in Palästina.
Quelle: presstv.ir




















































































