Weltweit kommt es zu Massenprotesten gegen die US-Invasion in Venezuela. Neben riesigen Demonstration in süd- und lateinamerikanischen Städten gibt es auch in den imperialistischen Zentren Zeichen der Solidarität mit dem venezolanischen Volk.
Havanna/New York/Salzburg. Die völkerrechtswidrige Invasion der USA in Venezuela, die in den frühen Morgenstunden des dritten Jänners stattfand und zur Entführung Venezuelas Präsident Nikolas Maduro und seiner Frau durch ein Spezialkommando führte, folgten weltweit laute Stimmen der Empörung.
In Havanna strömten tausende Menschen auf die Antiimperialistische Tribüne. Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel sprach in seiner Rede von einem Akt des Staatsterrorismus durch die USA.
Proteste in New York
In Lower Manhattan, dem südlichsten Teil von Manhattan, kam es am Montag zu Protesten. Demonstranten posierten mit Bannern und Sprechkören nahe dem Manhattan Federal Court, dem Gericht, in dem der Prozess von Maduro und seiner Frau Cilia Flores stattfindet. Sie forderten die Freilassung des venezolanischen Präsidenten und die Einhaltung internationalen Rechts.
Demonstrationen auch in Österreich
Noch am Samstag, dem Tag der Invasion, kam es in Wien zu spontanen Protesten. In den folgenden Tagen fanden auch in Innsbruck, Graz und Salzburg Solidaritätskundgebungen statt. In Salzburg fanden sich rund 50 Personen ein, um ihre Solidarität mit den Völkern Venezuelas, Palästinas und Kubas auszudrücken.
Hintergrund sind neben dem anhaltenden Völkermord in Palästina die Aggressionen gegen Kuba. Führende US-Vertreter, darunter Außenminister Marco Rubio, richteten dem sozialistischen Kuba in den letzten Tagen zahlreiche Drohungen aus. Hinzu kommt, dass die aktuellen Geschehnisse direkte Auswirkungen auf die sozialistische Karibikinsel haben. Billige Öl-Importe aus Venezuela sind völlig zum Stillstand gekommen. Die ohnehin angespannte Lage auf Kuba verschärft sich dadurch weiter.
US-Waffentransporte
In einem Redebeitrag erinnerte die Jugendfront der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) an US-Waffentransporte durch Österreich. Regelmäßig wird Kriegsgerät fremder Staaten, insbesondere von NATO Mitgliedern, auf Österreichs Schienen und Straßen transportiert (Österreich lässt tausende NATO-Militärtransporte über sein Territorium zu – Zeitung der Arbeit). Häufig bleiben diese Transporte von der Öffentlichkeit unbemerkt. Im März 2024 erregte ein Transport Aufmerksamkeit, da ein mit Munition beladener Lastwagen der amerikanischen Armee nahe Salzburg in einer Autobahnunterführung steckenblieb. Der Lastwagen war auf dem Weg zu einer NATO-Übung.






















































































