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Der Segen des amerikanischen Papstes Leo XIV. für den „March for Life“ in Washington (2026) ist ein Signal der Rückkehr zum imperialistischen Klerikalismus

6. April 2026
in Feuilleton
Der Segen des amerikanischen Papstes Leo XIV. für den „March for Life“ in Washington (2026) ist ein Signal der Rückkehr zum imperialistischen Klerikalismus

Gastbeitrag von Gerhard Oberkofler, geb. 1941, Dr. phil., Universitätsprofessor i. R. für Geschichte an der Universität Innsbruck.

Der Inhalt des dramatischen Bühnenstücks „Cyankali“ (1929) von Friedrich Wolf bleibt aktuell

Seit 1973 gibt es einen „March for Life“ in Washington

Zehntausende Teilnehmer haben am 23. Jänner 2026 in der Hauptstadt der USA Washington an einem traditionellen „March for Life“ teilgenommen. Er galt den „ungeborenen Kindern“. Das als Grundsatzurteil geltenden Supreme-Court-Urteil „Roe v. Wade“ (1973) über den in den USA möglichen Schwangerschaftsabbruch ist seit 2022 nicht mehr für alle Bundesstaaten inkraft.[1] Der „Marsch für das Leben“ war kein Protestzug für das Weiterleben der durch die mörderischen, völkerrechtswidrigen Kriege der USA in Vergangenheit und Gegenwart bedrohten und getöteten Kinder. Der seit 2025 amtierende und aus den USA stammende Papst Leo XIV. hat die notwendigerweise in eine Sackgasse der Wirklichkeit mündende Bewegung gegen die gesetzliche Ermöglichung der „Abtreibung“ als „öffentliches Zeugnis“ begrüßt:

„Eine Gesellschaft ist nur dann gesund und entwickelt sich wahrhaftig weiter, wenn sie die Heiligkeit des menschlichen Lebens wahrt und sich aktiv für deren Förderung einsetzt“.[2]

Daniel Berrigan SJ (1921–2016), der wegen seines aktiven Protests gegen den achtjährigen, Kinder mit Napalm verbrennenden Mordkrieg der USA in Vietnam (1964–1973) als erster katholischer Priester in den USA inhaftiert wurde, hat seine Amtskirche miteinbeziehend ausgerufen: „Und welch ein Machismo!“.[3] Leo XIV. reist lieber in das Fürstentum der Reichen nach Monaco (28. März 2026) anstatt zu Kindersklaven in den Bergwerken des Kongo oder in das aktuell von den USA bedrohte Kuba, wo das Museo de la Revolución an den katholischen Priester und Revolutionär Camilo Torres (1929–1966) erinnert. In seiner Ansprache an junge Politikerinnern und Politiker aus der ganzen Welt im Jänner 2026 zitiert Leo XIV. aus der Nobelpreisrede der aus Albanien stammenden Ordensgründerin Mutter Teresa von Kalkutta (1910–1997), die mit ihren Mitschwestern Nächstenliebe für die Ärmsten der Armen konkret lebte und meinte, „der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes“ (Oslo, 10. Dezember 1979).[4] In einer seiner ersten Privataudienzen (29. Mai 2025) empfing Leo XIV. als Zeichen seiner auch politischen Wertschätzung den von den „Lebensschützern“ bejubelten katholischen US-amerikanischen Vizepräsidenten JD (James David) Vance (*1984) und ließ sich von ihm den Ring küssen.[5]

Der Klerikalismus glaubt die christliche Moral der Menschen durch das strikte Verbot der „Abtreibung“ zu fördern. Das entspricht dem päpstlichen Lehrschreiben „Humanae vitae“ von Papst Paul VI. (1897–1978), das von der Aufgabe, menschliches Leben weiterzugeben, handelt (25.Juli 1968). Für das kirchliche Lehramt sei „vor allem die direkte Abtreibung – auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen […] absolut zu verwerfen“.[6] Daniel Berrigan SJ konnte sich nicht vorstellen, dass ein Befreiungstheologe wie Hélder Câmara (1909–1999) eine solche Enzyklika veröffentlichen hätte können.[7] Dennoch soll nicht vergessen werden, dass Papst Paul VI. sehr viel für die Erneuerung der Kirche getan hat, seine schier kämpferisch geschriebene Entwicklungsenzyklika „Populorum progressio“ (26. März 1967) wurde von Erzreaktionären als kommunistische Polemik denunziert.[8]

Der lateinamerikanische Papst Franziskus (1936–2025) hat von „Abtreibung“ nie isoliert gesprochen. Dieser Vorgänger von Leo XIV. hat als Christ den Zusammenhang mit der Leidensgeschichte der Frauen immer vor Augen gehabt und die Notwendigkeit betont, sich für alle Menschenrechte von Anfang an einzusetzen. Es ging Papst Franziskus um Wegleitungen zum christlichen Leben hin. Für ihn war eine „Abtreibung“ schlimm, sie war ihm „eine schwere Sünde“, es war ihm sogar ein „Mord an einem Unschuldigen“. „Aber“, so Papst Franziskus, „wo Sünde ist, muss die Vergebung erleichtert werden“. Deshalb erteilte Papst Franziskus allen Priestern die Vollmacht, „von der Sünde der Abtreibung loszusprechen“: „Eine Frau, die sich mit ihrem Körpergedächtnis an das Kind erinnert – denn das kommt häufig vor – und die weint, die seit Jahren weint, aber nicht den Mut findet, zu einem Priester zu gehen …. Als sie gehört hat, was ich gesagt habe … Ist Ihnen klar, wie viele Menschen jetzt endlich aufatmen?“.[9] Die Enzyklika „Fratelli tutti“ (3.Oktober 2020) dieses Papstes ist dem befreienden Geiste gewidmet.[10] Zum „Vitae-Fest“ in Mexiko-Stadt, an dem über einhunderttausend junge Menschen teilnahmen, sandte Papst Franziskus ein noch vor seinem Tod Mitte 2024 aufgenommene Video-Botschaft. Junge Menschen mögen „Lärm“ für ihre Bereitschaft machen, „um das Leben zu feiern und sich für die Förderung von Frieden und Versöhnung der Völker in der Welt einzusetzen.“[11] Die Weckrufe der Frauenbewegung in Lateinamerika, wo in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche mit Gefängnisstrafen oft bis zu fünf Jahren bedroht sind, wird der im Volk verbliebene Papst Franziskus im Ohr gehabt haben. Einer dieser lateinamerikanischen feministischer Protestrufe in Lateinamerika lautet: „Sexualaufklärung, um entscheiden zu können, Verhütungsmittel, um nicht abzutreiben, legale Abtreibung, um nicht zu sterben“.[12]

Friedrich Wolf schreibt 1929 das realistische Drama „Cyankali“ für die Selbstbestimmung der Frau

Die deutschen Kommunistinnen und Kommunisten haben sich vor der Machtergreifung des Nationalsozialismus (30. Jänner 1933) in ihren Medien und im Reichstag wiederholt für den umfassenden Schutz der Frauen im gebärfähigen Alter, für den Schutz der schwangeren Frauen und der Mutterschaft zu Wort gemeldet. Eine der herausragende Sozialpolitikerinnen in ihren Reihen war die aus dem Arbeiterbezirk Berlin-Wedding kommende Martha Arendsee (1885–1953).[13] Das Ringen um die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs der revolutionären Arbeiterbewegung war nie herzlos, sondern der allgemeinen Gewalt der Reichen mit ihren verlogenen Kollaborateuren gegen die Armen geschuldet. Inmitten der kapitalistischen Krisenzeit und massenhaften Verelendung hat der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie im Rheinland stammende deutsche Kommunist und Arzt Friedrich Wolf (1888–1953)[14] sein ergreifendes Drama „Cyankali“ (1929)[15] geschrieben. In diesem wird die unmenschliche und tagtägliche Wirklichkeit angeklagt, die durch den barbarischen § 218 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich, der in Österreich dem § 144 des Strafgesetzbuches entspricht, bedingt ist: „Eine Schwangere, welche ihre Frucht vorsätzlich abtreibt oder im Mutterleib tötet, wird mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren bestraft. Dieselben Bestimmungen finden auf denjenigen Anwendung, welcher mit Einwilligung der Schwangeren die Mittel zur Abtreibung bei ihr angewendet hat“. Das Stück „Cyankali“ wurde 1929 im Berliner Lessing-Theater über zweihundertmal gespielt und auf Bühnen in Amsterdam, Zürich und Wien, in Kopenhagen, Stockholm, Paris, Madrid, Warschau, Tokio und Shanghai aufgeführt. Fox-Film drehte einen Film.[16]

Friedrich Wolf konkretisiert mit „Cyankali“ ein Einzelschicksal aus dem Milieu der Arbeiterklasse im 20. Jahrhundert. Die junge, arbeitslose Berlinerin Hedwig (Hede) Fent wurde von ihrem selbst in einer ausweglosen Lebenssituation befindlichen Liebhaber als Schwangere allein gelassen und von ihrer Mutter, die sechs hungernden Kindern durchbringen muss, wegen dem befürchteten Tratsch aus ihrer Behausung vertrieben. Aus der heuchelnden und pfuschenden Ärzteschaft bekommt Hede keine Hilfe, dann verhilft die Mutter ihrer Tochter zu tödlichen Cyankalitropfen.

Das Stück „Cyankali“ ist, wie der antifaschistische Literaturaktivist Max Schröder (1900–1958) treffend sagt, ein „Zeitbild von der anklägerischen Konsequenz“ eine Honoré Daumier (1808–1879), der die menschliche Wirklichkeit als Ganzes sieht.[17] Max Schröder hat als Kommunist 1933 vor den Nazis fliehen können. Mit anderen Flüchtlingen hat er die „Deutsche Freiheitsbibliothek“ initiiert und ist 1946 nach Deutschland zurück, um am Aufbau einer neuen, friedlichen Zukunft mitzuhelfen. Als leitender Lektor im Aufbau-Verlag der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wirkte er für die deutsche sozialistische Nationalliteratur. Dort wurde versucht, „Cyankali“ durch eine Neuauflage und Bespielung bekannt zu machen.

Der Humanist Friedrich Wolf schreibt im Herbst 1946, „dass für die Mütter an erster Stelle ausreichende Ernährung, menschenwürdige Wohnräume und Lebensbedingungen geschaffen, werden, damit die Frauen mit Freuden gesunden Kindern ein glückliches Leben schenken können! Dann wird für die überwältigende Mehrzahl der Frauen auch das psychologische Hindernis beseitigt sein, sich vom ganzen Herzen wieder Kinder zu wünschen. Denn auch Hete, die tragische Heldin in <Cyankali< sehnt sich wie jede gesund empfindende Frau im Grunde nach einem Kind; und es ist der größte Schmerz, dass sie keine Lebensmöglichkeit hat, das Kind auszutragen“.[18] Friedrich Wolf, der 1945 auf sein Nachfragen in Moskau nach Berlin zurückkehren hat können,[19] war der Auffassung, dass es in der neu entstehenden DDR zur Geburtenregelung noch eine Übergangszeit brauche, wofür billige Verhütungsmittel und bei dennoch eintretender Schwangerschaft die Anerkennung der „sozialen Indikation“ nötig seien.[20]

Zum Ableben von Friedrich Wolf haben Wilhelm Pieck (1876–1960) und Otto Grotewohl (1894–1964) im Namen des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland seiner Witwe Else Wolf (1898–1973) kondoliert: „Zudem großen schmerzlichen Verlust, der Dich und die Deinen betroffen hat, sprechen wir Euch unser besonders tiefempfundenes Beileid aus. Mit Euch trauert unsere Parei, unser deutsches Volk, unsere deutsche Dichtung um Friedrich Wolf, dessen ganzes arbeitsreiches Leben leidenschaftlicher Kampf für die Befreiung der Werktätigen, für eine glückliche Zukunft des deutschen Volkes war. In unerschütterlichem Vertrauen und Liebe zur Arbeiterklasse und allen patriotischen Kräften des deutschen Volkes verstand er es, in seinen Werken dem Kampf der Arbeiter und Bauern in der deutschen Geschichte Ausdruck zu geben. Heiß schlug sein Herz für das große Sowjetvolk, für die Sowjetunion. Seine Werke künden die weltumspannende, schöpferische Rolle der Sowjetunion für die Menschheit, für Glück und friedlichen Aufstieg. Seine dichterische Gestaltungskraft war stets stark und bezwingend; sie half Millionen den Weg des Friedens und des Sozialismus zu beschreiten. In unserer Partei, in den Herzen aller Menschen, die für den Frieden und den Sozialismus kämpfen, wird das Werk Friedrich Wolfs fortleben. In aufrichtiger und herzlicher Teilnahme drücken wir Euch die Hand“.[21]

1972 hat die Volkskammer das Gesetz „Über die Unterbrechung der Schwangerschaft“ beschlossen, wonach jede Frau frei bestimmen konnte, ob sie innerhalb von 12 Wochen nach Beginn der Schwangerschaft diese unterbrechen lassen wollte. Diesen von den deutschen Traditionen belasteten Weg der DDR-Frauen bis hin zur Selbstbestimmung der Frau, ob sie ein Kind haben wollte oder nicht, beschreibt Helga E. Hörz (*1935), die selbst geholfen hat, dass ein solcher Weg geöffnet wurde.[22]

In Wien wurde das Stück von der Gruppe der „Jungen Berliner Schauspielern“ im Raimund-Theater im Frühsommer 1930 gespielt. Die den Anschluss vorbereitende „Reichspost“ hat als rechtskatholisches Organ sich ihrer Funktion angemessen empört (3. Juni 1930). Die nach „unserem“ Ferdinand Raimund (1790–1836) benannten Bühne habe eine Aufführung gebracht, „das wohl der scheußlichste Missbrauch ist, der je mit dem Theater getrieben wurde.“ So auch das „Wiener Salonblatt (8. Juni 1930), das Schauspiel von Friedrich Wolf beinhalte eine „tendenziöse und verlogene Demagogie“. Noch sprach die Wiener „Arbeiter-Zeitung“ da und dort die Interessen der Arbeiterklasse an und lässt ihren Feuilletonisten David Josef Bach (1874–1947) schreiben (4. Juni 1930): „Sie mögen schreien, soviel sie wollen, es ist doch wahr, dass dieser Paragraph für die Besitzenden kaum existiert, dass nur Proletarierexistenzen seine Opfer sind, und gelegentlich auch ein Arzt, der seine sittliche Pflicht höherstellt als die Vorschrift eines unmöglichen Gesetzes“. Im Oktober 1930 (Nr. 10) schreibt die Wiener Zeitung „Die Arbeiterin“: „Die Arbeiterfrauen müssen jeden Groschen dreimal umdrehen – der Lohn des Mannes reicht nicht aus für die hungernden Kinder – die Teuerung wächst. Die proletarischen Mütter nehmen Pfuscherabtreibungen vor, da sie nicht neue Elendswürmer in die Welt setzen wollen. Ihre Gesundheit wird ruiniert – tausende Frauen wandern in die Gefängnisse auf Grund des § 144“. 


[1] Roe v. Wade – Wikipedia

[2] L’ Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache vom 30. Januar 2026.

[3] Daniel Berrigan SJ: Zehn Gebote für den langen Marsch zum Frieden. Mit einer Einleitung von Fulbert Steffensky. Kreuz Verlag Stuttgart 2. A. 1983, S. 54; Gerhard Oberkofler: Friedensbewegung und Befreiungstheologie. Marxistische Fragmente zum Gedenken an den Friedenskämpfer Daniel Berrigan SJ (1931–2016). trafo Verlag Berlin 2016.

[4] Vatican News vom 31. Januar 2026; Mother Teresa – Acceptance Speech – NobelPrize​.org;

[5] USA: Lebensschützer loben Trumps Nummer zwei – Vatican News; Pope Leo XIV meets with US Vice President Vance – Vatican News

[6] Humanae Vitae (25. Juli 1968)

[7] Daniel Berrigan: Leben ohne Repression. Ein Jesuit verändert die Gesellschaft. Kösel Verlag München 1970, S. 145. 

[8] Populorum Progressio (26. März 1967); Über den Fortschritt der Völker. Die Sozialenzyklika Papst Pauls VI. Populorum Progressio. Mit einem Kommentar sowie einer Einführung von Heinrich Krauss SJ. Herder Bücherei Freiburg i. Br. 2. A. 1968, 

[9] Papst Franziskus: Mit Frieden gewinnt man alles. Im Gespräch mit Dominique Wolton über Politik und Gesellschaft. Aus dem Französischen von Gabriele Stein. Herder Verla Freiburg / Basel / Wien 2019, S. 56.

[10] Fratelli tutti (3. Oktober 2020); Enzyklika über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft. Mit Themenschüssel. Einführung von Jürgen Embacher. Patmos Verlag 2020; vgl. Martin Maier: Mit Papst Franziskus Kirche und Welt erneuern (= Ignatianische Impulse). Echter Verlag Würzburg 2024. 

[11] Vatican News vom 4. Mai 2025.

[12] Sophia Boddenberg: Revolution der Frauen. Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen. mandelbaum verlag Wien 2025, hier S. 37. 

[13] Z. B. Kommunisten im Reichstag. Reden und biographische Skizzen. Forschungsgruppe „Geschichte des parlamentarischen Kampfes des KPD in der Zeit der Weimarer Republik“ an der Sektion Marxismus-Leninismus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Dietz Verlag Berlin 1980; dort zwei Reichstagsreden (S. 195–203 und 270–278) und eine biographische Skizze (S. 387–394).

[14] Walther Pollatschek: Friedrich Wolf. Leben und Schaffen. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1974; .Friedrich-Wolf-Gesellschaft e. V. | Friedrich Wolf; Friedrich Wolf – Wikipedia (mit der Ideologie von Wikipedia geschrieben); Metzler Lexikon Autoren. Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hg. von Bernd Lutz und Benedikt Jeßing. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage Stuttgart / Weimar 2010, S. 841 f. (Michael Kienzle).

[15] Friedrich Wolf: Frauen. Cyankali. Tai Yang erwacht. Die letzte Probe. Laurencia. Aufbau Verlag Berlin 1947. 

[16] Wolf, Frauen, S. 8; über den Film s. Mein Film, Heft Nr. 233 (1930), S. 7.

[17] Max Schröder: Fr. Wolfs „Cyankali“ in der Volksbühne. Um einen barbarischen Paragraphen. Neues Deutschland vom 9. März 1947; vgl. auch Honoré Daumier in der Gegenwart betrachtet – Zeitung der Arbeit

[18] Wolf, Frauen, S. 10

[19] Ilko-Sascha Kowalczuk: Walter Ulbricht. Der kommunistische Diktator (1945–1973). C. H. Beck Verlag München 2024, S. 577 f.

[20] Friedrich Wolf: Der § 218 und die soziale Indikation. Neues Deutschland vom 17. Dezember 1946 (Stimme der schaffenden Frau). 

[21] Neues Deutschland vom 6. Oktober 1953.

[22] Helga E. Hörz: Der lange Weg zur Gleichberechtigung. Die DDR und ihre Frauen. trafo Verlag Berlin 2010, S. 103 f. 

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Schlagworte: AbtreibungKircheMarch of lifePapstUSA

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