Am 12. Februar 1934 erhoben sich die bewusstesten Teile der Basis des Republikanischen Schutzbundes und der österreichischen Arbeiterklasse zum bewaffneten Kampf gegen den Austrofaschismus. Die Führung der Sozialdemokratie und des Schutzbundes liessen die Kämpferinnen und Kämpfer kläglich im Stich. Ihre pseudoradikale Rhetorik erwies sich als nutzlos. Nach der Niederlage erfolgte der Rachefeldzug der Austrofaschisten, dem zahlreiche Kämpfer zum Opfer fielen. Bekannte Namen wie Koloman Wallisch in der Steiermark oder Karl Münichreiter in Wien wurden exekutiert. Zahlreichen Schutzbundkämpfern gelang die Flucht in die Sowjetunion, sie kämpften an der Seite der spanischen Republik gegen die Franco-Faschisten, sie waren in Widerstandsorganisationen gegen den Nationalsozialismus in halb Europa aktiv, sie waren Organisatoren des Widerstands in den Konzentrationslagern und sie gehörten zu den Gründern und aktiven Kämpfern des österreichischen Freiheitsbataillons. Sie gehörten zum Besten, das die österreichische Arbeiterbewegung hervorbrachte und sie sollen niemals vergessen werden.
Die Partei der Arbeit würdigt sie mit dem Aufruf zur Teilnahme an Verstaltungen in mehreren Bundesländern.
Salzburg | 12. Februar 2026 | 18 Uhr | Bahnhof Hallein
Politisch-historischer Spaziergang anlässlich des Widerstands in Hallein im Februar 1934. Mit Erläuterungen zu den Ereignissen und Einkehr in der Brauerei Kaltenhausen.
Start: Hallein Bahnhof (Westseite)
Ziel: Brauerei Kaltenhausen
Linz | 12. Februar 2026 | 18 Uhr | Bulgariplatz
Kundgebung vor der Gedenktafel am Bulgariplatz 1.
Wien | 12. Februar 2026 | 18 Uhr | Kardinal-Nagl-Platz
Demonstration durch den 3. Wiener Gemeindebezirk.
Wörgl | 12. Februar 2026 | 19 Uhr | Denkmal für die Opfer des Faschismus, Bahnhof Wörgl
Kundgebung des Bundes Tiroler AntifaschistInnen




















































































