Die israelische Regierung hat schon wieder eine neue Gaza Sumud Flotilla mit Methoden der Piraterie in internationalen Gewässern gestoppt und die Menschen gewaltsam nach Israel verschleppt.
430 Aktivistinnen und Aktivisten sind auf israelische Schiffe und in den Hafen von Aschdod gebracht worden. Die Mitglieder der Flotte sollen in ein Gefängnis in der israelischen Wüste überstellt werden. Die Gaza Sumud Flotilla hat zum Ziel, die völkerrechtswidrige und illegale Blockade der Küste des Gazastreifens durch Israel und Ägypten zu durchbrechen und Hilfsgüter zu den leidgeprüften Menschen in Gaza zu bringen.
Ganz im Stile eines Faschistenführers stolziert der rechtsextreme israelische Polizeiminister Itamar Ben Gvir in einem Zelt im Hafen von Aschdod zwischen den Aktivistinnen und Aktivisten herum, die von Bewaffneten dazu gezwungen werden, mit gefesselten Händen am Boden zu knien. Mit Sagern wie „Willkommen in Israel, wir sind die Herren des Hauses“ und „Das Volk Israels lebt“ ist Ben-Gvir in dem Video zu hören. Auch tätliche Angriffe gegen zumindest einen Aktivisten waren im Video zu sehen.
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger protestierte gegen den Auftritt des israelischen Polizeiministers. Unerwähnt blieb bei ihr ebenso wie bei vielen Amtskollegen, die sich über das Auftreten Ben Gvirs aufregten, dass der ganze Vorgang eine internationale Provokation seitens Israels darstellt. Israel hat den palästinensischen Küstenstreifen nicht zu blockieren und schon gar nicht hat es das Recht, Schiffe der Solidarität zu überfallen und die Menschen zu verschleppen. Israel agiert wie ein Terrorstaat und keinen in der EU stört das.
Erst vor kurzem hat Israel dieselbe terroristische Vorgangsweise vor der Küste Kretas abgezogen, wo 175 Menschen verschleppt wurden. In einer Erklärung protestierten die Partei der Arbeit und die Jugendfront dagegen und forderten die österreichische Bundesregierung zum Handeln auf.
Damals wie auch dieses Mal befanden und befinden sich österreichische Staatsbürger unter den von Israel verschleppten Personen.
Quelle: ORF





















































































