Am 9. Mai gedachte die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) in Wien dem Tag des Sieges. Zu diesem Anlass sprach Parteivorsitzender Otto Bruckner der Roten Armee der Sowjetunion den Dank für die Befreiung und die Zerschlagung des Faschismus aus: „Die sozialistische Sowjetunion erbrachte im Kampf gegen die Nazis den höchsten Blutzoll, was von den EU- und NATO-Kriegstreibern auch hierzulande gerne kleingeredet wird“. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Mathias Schneider legte er einen Kranz mit einer Schleife, auf der „Dank euch, ihr Sowjetsoldaten – Partei der Arbeit“ zu lesen war, nieder. Das Gedenken in Wien fand am Schwarzenbergplatz, am Denkmal für die 26.000 Soldaten der Roten Armee, die bei der Befreiung Österreichs gefallen sind, statt. Ihnen sei es maßgeblich zu verdanken, dass Österreich bereits vor der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. und 9. Mai als eigenständiger Staat wiederauferstehen konnte, betonte Bruckner.
Am 8. Mai beteiligten sich Mitglieder der Partei bereits an einem Gedenken zur Befreiung des Bundes Tiroler Antifaschistinnen und Antifaschisten in Innsbruck.
Europäische Kommunistische Aktion zum Tag des Sieges

Die Europäische Kommunistische Aktion (EKA) – in der die PdA Mitglied ist – veröffentlichte am 9. Mai eine Erklärung anlässlich des Jahrestags des Sieges über den Faschismus, in der die historische Bedeutung des 9. Mai 1945 hervorgehoben wird und aktuelle politische Entwicklungen einordnet werden.
Die EKA erinnert daran, dass vor 81 Jahren das faschistische Deutschland vor der Sowjetunion kapitulierte und damit der Sieg über den Faschismus errungen wurde. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der sozialistischen Sowjetunion und der Roten Armee, die gemeinsam mit den nationalen Befreiungsbewegungen und antifaschistischen Widerstandskämpfern entscheidend zur Niederlage des Nazismus beitrugen. Millionen Menschen haben dafür ihr Leben geopfert.
In der Erklärung betont die EKA, dass der Faschismus nicht losgelöst vom kapitalistischen System betrachtet werden kann. Faschismus sei die brutalste Ausdrucksform kapitalistischer Herrschaft in Zeiten verschärfter Krisen und Klassenkämpfe. Deshalb könne der Kampf gegen Faschismus nicht vom Kampf gegen den Kapitalismus getrennt werden.
Scharfe Kritik richtet die europäischen Kommunisten an die Europäische Union und bürgerliche Regierungen, deren Geschichtsverfälschung und Antikommunismus. Insbesondere die Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus sowie die Umdeutung des 9. Mai zum „EU-Tag“ relativieren die historische Rolle der kommunistischen und antifaschistischen Bewegungen.
Zugleich verweist die EKA auf die aktuellen imperialistischen Konflikte und Kriege, insbesondere in Europa. Die zunehmenden Spannungen zwischen den kapitalistischen Machtblöcken sowie der Aufstieg rechter und offen faschistischer Kräfte seien Ausdruck der gegenwärtigen Krise des kapitalistischen Systems.
Abschließend ruft die Europäische Kommunistische Aktion dazu auf, den antifaschistischen Kampf mit dem Kampf für Sozialismus und gesellschaftliche Befreiung zu verbinden. Der Sieg über den Faschismus sei eine historische Errungenschaft der Völker – die Aufgabe, die gesellschaftlichen Ursachen von Krieg und Faschismus endgültig zu beseitigen, steht jedoch weiterhin aus.
Quelle: Partei der Arbeit






















































































