Am vergangenen Wochenende hat sich der Parteivorstand der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) mit den notwendigen organisatorischen und politischen Entscheidungen nach dem plötzlichen Tod des Parteivorsitzenden Tibor Zenker befasst. In einer ernsten, aber entschlossenen Situation wurden personelle Weichenstellungen vorgenommen, um die Kontinuität der Parteiarbeit zu sichern und den eingeschlagenen Kurs geschlossen fortzusetzen.
Zum neuen Vorsitzenden der Partei wurde Otto Bruckner bestimmt. Als vom Parteitag gewählter Stellvertreter übernimmt er damit die Verantwortung an der Spitze der PdA. Otto Bruckner war bereits von 2013 bis 2019 Parteivorsitzender und verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau und in der Führung der Partei.
In der Sitzung des Parteivorstandes erklärte Bruckner, er habe sich niemals vorstellen können, „Nachfolger seines Nachfolgers“ zu werden. Unter diesen schwierigen Umständen sehe er jedoch seine Pflicht darin, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Kollektiv des Parteivorstandes die Partei „in Tibors Sinne weiterzuführen“.
Zugleich beschloss der Parteivorstand auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden die Wahl von drei stellvertretenden Vorsitzenden. Neu in diese Funktion gewählt wurden Marie Jaeger sowie Mathias Schneider und Lukas Haslwanter.
Die Genossin und die beiden Genossen zählen seit längerem zu den tragenden Kräften der Parteiarbeit. Sie haben bereits bisher wesentliche Bereiche der Leitungstätigkeit eigenständig entwickelt und vorangebracht. Mit der Erweiterung der engeren Führung stärkt die Partei ihre kollektive Arbeitsfähigkeit und schafft zugleich die Voraussetzungen für kommende politische Aufgaben.
In einer ersten gemeinsamen Stellungnahme betonten der Vorsitzende und die drei Stellvertreter:
„Unsere Partei ist in den letzten Jahren unter der Führung von Tibor Zenker politisch und ideologisch geeint und gefestigt worden. Organisatorisch bestehen stabile Organisationen in fünf Bundesländern. Wir wollen die Partei in einer kollektiven und solidarischen Arbeitsweise mit all ihren Mitgliedern sowie Freundinnen und Freunden gemeinsam in eine erfolgreichere und bessere Zukunft führen, so wie Tibor es sich gewünscht hätte.“
Diese Erklärung bringt den Geist der getroffenen Entscheidungen zum Ausdruck: Kontinuität im politischen Kurs, kollektive Verantwortung in der Führung und der feste Wille, das Werk Tibor Zenkers fortzuführen.
Die Partei der Arbeit Österreichs wird auch in den kommenden Wochen sichtbar und aktiv auftreten. Bereits am 1. Mai wird sie im Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse Flagge zeigen. Ebenso wird sie an den Befreiungsfeiern am 10. Mai in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teilnehmen und damit das antifaschistische Erbe verteidigen.
Ein besonderer Schwerpunkt wird zukünftig auf der Arbeit in und mit der Arbeiterklasse liegen. Zu diesem zentralen Thema wird Ende Juni eine bundesweite Parteikonferenz stattfinden.
Die Beschlüsse des Parteivorstandes zeigen: Die Partei der Arbeit Österreichs reagiert auf den schweren Verlust ihres Vorsitzenden mit Geschlossenheit, Verantwortungsbewusstsein und politischer Klarheit. Im Andenken an Tibor Zenker setzt sie ihren Weg entschlossen fort.
Quelle: PdA


















































































