Die Jugendfront veranstaltete dieses Wochenende, wie jedes Jahr ein Antifa-Seminar in Oberösterreich. Der Anlass dafür ist die Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen sowie die Befreiung Österreichs vom deutschen Faschismus. Freitags reisten die ersten teilnehmenden Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten aus dem Bundesgebiet nach Oberösterreich an. Es gab eine gemeinsames politisches Liedersingen und einen politischen Austausch, auch mit den internationalen Gästen. Die Jugendfront der Partei der Arbeit Österreichs hat in diesem Jahr Delegierte der Kommunistischen Partei (Deutschland) und der Front der Kommunistischen Jugend (FGC, Italien) zu Gast.
Am Samstag beteiligten sich die Jugendlichen an einer Exkursion des KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen Oberösterreich. Diese begann mit einem Besuch des Memorial Gusen, wo die Jugendfront und der KZ-Verband/VdA Oberösterreich gemeinsam einen Kranz niederlegten. Besonders interessant war die anschließende Führung durch das Gelände, an dem zukünftig eine Gedenkstätte errichtet werden soll. Der dortige Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers und der dort stehende Steinbrecher sind an sich derzeit noch nicht öffentlich begehbar, konnten jedoch durch eine Genehmigung im Rahmen der Führung dennoch besichtigt werden. Während der Exkursion stellten die Vorstandsmmitglieder des KZ-Verbands/VdA Oberösterreich mehrere Biographien kommunistischer Widerstandskämpfer vor, die im Lagerkomplex Mauthausen inhaftiert waren.
Anschließend wurde auch das Hauptlager Mauthausen besichtigt. Wichtige Stopps waren das DDR-Denkmal, das sowjetische Denkmal und eine Nelkenniederlegung an dem Grab vor den Lagertoren, in dem 150 Sowjetbürger ihre letzte Ruhe fanden.









Der Samstagabend fand seinen Ausklang mit einem inhaltlichen Programm in Linz. Die Mitglieder der Internationalen Kommission der Jugendfront Moritz Pamminger und Simon Macheiner hielten – anlässlich des runden Jahrestages – einen Vortrag über den Spanischen Bürgerkrieg, die freiwilligen Brigadisten, die dort gegen die Faschisten kämpften und insbesondere die politischen Lehren, die daraus gezogen werden können. Den Abschluss des Antifa-Seminars bildet die heutige Teilnahme am Gedenkzug der Opfer- und Jugendverbände in Mauthausen sowie die Gedenkkundgebungen der Partei der Arbeit Österreichs mit dem KZ-Verband/VdA Oberösterreich an der 42er Tafel, dem Gedenken der kubanischen Botschaft sowie die eigenen Kundgebungen der Jugend im Anschluss an den Einzug.






















































































