In der Hauptstadt Pakistans, Peschawar, ist das Dach einer Schule eingestürzt. Dabei sind mindestens 27 Schülerinnen und Schüler unter 13 Jahren und eine Lehrkraft gestorben und mehr als 40 weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Verletzten werden im städtischen Krankenhaus behandelt, während die Bergung von unter den Trümmern eingeschlossenen Kindern weitergeht. Die Unfallsursache ist noch unklar, der Schuleigentümer wurde jedoch festgenommen.
So traurig der Unfall ist, muss er auch politisch eingeordnet werden. Denn auch Pakistan hat andere Prioritäten als das Bildungssystem. Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen Verteidungsabkommen zwischen Pakistan, Türkei und Saudi-Arabien schickt Pakistan Truppen nach Saudi-Arabien. Die Mittel, die für diese militärische Intervention notwendig sind, fehlen natürlich an anderer Stelle, zum Beispiel beim Erhalt von Schulgebäuden.
Die Lage in Pakistan reiht sich somit ein in die von Frankreich, Deutschland, Iran und auch Österreich. An den Schulen wird gespart und die Schülerinnen und Schüler werden mit Maßnahmen, wie dem Kopftuchverbot, gespalten. Und währenddessen nehmen die jeweiligen Regierungen das große Geld für Aufrüstung und Rekrutierung von Wehrpflichtigen in die Hand.
Für das Unglück in Pakistan gilt unser Beileid den Angehörigen der Verstorbenen und wir wünschen allen Verletzten eine rasche Besserung.
Quelle: ORF





















































































