London. Die Kommunistische Partei Britanniens (Communist Party of Britain, CPB) hat die Ernennung von Alex Gordon zum neuen Generalsekretär bekannt gegeben. Zuvor hatte das Exekutivkomitee der Partei am 17. Januar 2026 einen entsprechenden Beschluss gefasst.
Gordon bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Gewerkschaftsbewegung sowie aus Friedens‑, antifaschistischen, antirassistischen und internationalen Solidaritätskampagnen mit. Er ist langjähriges Mitglied des Exekutiv- und des Politischen Ausschusses der Partei und hat eine herausragende Rolle in Kämpfen in ganz Großbritannien zur Verteidigung der Arbeitnehmerrechte, der demokratischen Freiheiten und des Friedens gespielt.
Er tritt die Nachfolge von Robert Griffiths an, der nach 27 Jahren als Generalsekretär aus dem Amt ausgeschieden ist. Griffiths bleibt Mitglied des Exekutivkomitees der CPB. Die Wahl von Gordon ist Teil einer neuen kollektiven Führung, die laut Partei ein neues Kapitel für die wachsende CPB einläutet.
In seiner Stellungnahme zu seiner Ernennung sagte Gordon, dass das Exekutivkomitee ihm „eine große Ehre“ erwiesen habe, indem es ihm die Rolle des Generalsekretärs anvertraut habe. Er unterstrich die Tragweite der damit verbundenen politischen Verantwortung und betonte die Pflicht jedes Parteimitglieds, sich in einer Zeit, in der sich die allgemeine Krise des Kapitalismus verschärft, für eine Einheitsfront gegen Sparpolitik, Imperialismus und Krieg einzusetzen.
Er betonte, dass der unmittelbare Fokus der Partei auf der Schaffung von Einheit zwischen Gewerkschaftern und Kampagnen für Wohnraum, Gesundheit und grundlegende öffentliche Dienstleistungen liege, während gleichzeitig Armut, Rassismus und die Kriegspropaganda reaktionärer politischer Kräfte und Medien bekämpft würden. Diese Spaltungen würden bewusst gefördert, um den Widerstand der Arbeiterklasse zu schwächen.
Unter Bezugnahme auf wichtige historische Meilensteine hob Gordon hervor, dass 2026 sowohl der hundertste Jahrestag des britischen Generalstreiks als auch der 90. Jahrestag der Gründung der Internationalen Brigaden sei – Kämpfe, in denen die Kommunistische Partei eine führende Rolle gespielt habe. Er betonte, dass sich die Partei des Erbes, das sie antritt, und der damit verbundenen Verantwortung voll bewusst sei.
Er bekräftigte die strategische Ausrichtung der CPB und erklärte das Engagement der Partei für den Aufbau einer marxistischen Partei, die in der Arbeiterbewegung Großbritanniens verwurzelt ist, und schloss mit der Erklärung: „Unsere Flagge bleibt rot.“
Die CPB kämpft weiterhin für die Verstaatlichung wichtiger Industriezweige, für Arbeitnehmerrechte, demokratische Freiheiten und Bürgerrechte sowie für Frieden gegen Imperialismus und Krieg. Für die kommende Zeit hat sich die Partei verpflichtet, ihre Aktivitäten in Gemeinden, Betrieben und Hochschulen zu intensivieren und den Kampf für Frieden, Demokratie und Sozialismus zu verstärken.
Quellen: Solidnet / IDCommunism




















































































