Rund 1.000 Jobs sollen gestrichen werden – mehrere Unternehmensbereiche betroffen
Los Angeles. Der Medienkonzern Disney steht vor einem weiteren Stellenabbau. Konzernchef Josh D’Amaro kündigte am Dienstag in einer internen E‑Mail an, dass das Unternehmen seine Strukturen verschlanken und Arbeitsplätze streichen werde.
Bereits 2023 hatte Disney einen größeren Sparkurs angekündigt und damals 7.000 Arbeitsplätze gestrichen, um Kosten in Milliardenhöhe einzusparen. Hintergrund waren unter anderem wirtschaftlicher Druck und Verluste im Streaming-Geschäft.
Zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres im September beschäftigte Disney nach eigenen Angaben rund 231.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Die aktuellen Kürzungen wurden zuerst von einem US-Medium publik gemacht.
Nach Informationen aus Unternehmenskreisen sollen etwa 1.000 Stellen wegfallen. Betroffen ist unter anderem die Marketingabteilung, die erst im Jänner neu organisiert wurde. Darüber hinaus sind auch andere Bereiche involviert, darunter das Studio- und Fernsehgeschäft, der Sportsender ESPN sowie Abteilungen für Produkte, Technologie und bestimmte zentrale Unternehmensfunktionen.
Disney hat bereits in dieser Woche damit begonnen, die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren. In seiner Mitteilung begründete D’Amaro die Entscheidung mit den sich schnell verändernden Bedingungen in der Branche. Um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, müsse das Unternehmen kontinuierlich prüfen, wie es flexibler und technologisch effizienter aufgestellt werden könne – zulasten der eigenen Angestellten.
Der Konzern reagiert damit auf einen umfassenden Wandel in der Unterhaltungsindustrie. Dazu zählen z.B. ein rückläufiges klassisches Fernsehgeschäft, sinkende Einnahmen an den Kinokassen sowie ein intensiver Wettbewerb.
Quelle: Reuters

















































































