Müll und Hundekot auf Wiesen werden für Nutztiere zunehmend zur Gefahr. Landwirte warnen vor schweren gesundheitlichen Folgen und fordern mehr Verantwortungsbewusstsein von Spaziergängern.
Linz. Verschmutzte Wiesen und Felder stellen für viele landwirtschaftliche Betriebe ein wachsendes Problem dar. Besonders entlang beliebter Spazierwege sehen sich Bäuerinnen und Bauern immer wieder mit zurückgelassenem Müll und Hundekot konfrontiert. Was für manche achtlos entsorgt wirkt, kann für Rinder ernste Folgen haben.
Bei der Ernte werden Abfälle wie Plastik oder Getränkedosen oft zerkleinert und gelangen so ins Tierfutter. Die scharfkantigen Reste können im Magen der Tiere schwere innere Verletzungen verursachen. In manchen Fällen endet dies tödlich. Für die Landwirte bedeutet das nicht nur Tierleid, sondern auch wirtschaftliche Schäden.
Um die Gefahr zu verringern, bleibt vielen Betrieben nur, die betroffenen Flächen regelmäßig händisch von Müll zu befreien. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass achtlos weggeworfene Abfälle – selbst kleinere wie Zigarettenstummel – sowohl die Tiergesundheit als auch die Umwelt belasten.
Neben Müll stellt auch Hundekot ein Risiko dar. Darin können Parasiteneier enthalten sein, die bei Rindern eine Infektionskrankheit auslösen können, die als Neosporose bekannt ist. Diese kann insbesondere für trächtige Tiere schwerwiegende Folgen haben.
Die Landwirtschaft appelliert daher an alle, die sich in der Natur aufhalten: Hunde sollten angeleint bleiben, Wege nicht verlassen und Hinterlassenschaften ordnungsgemäß entsorgt werden.
Quelle: ORF
















































































