Der KZ-Verband OÖ, weitere antifaschistische Organisationen und die Laakirchner Bevölkerung setzten am Dienstag ein wichtiges gemeinsames Zeichen für den sichtbaren Erhalt des Widerstandsdenkmals.
Laakirchen. Der KZ-Verband/VdA Oberösterreich veranstalte am Dienstag, den 24. Februar eine Protestkundgebung für den Erhalt des Denkmals der Laakirchner Widerstandskämpfer.
Bereits im Herbst 2023 wurden erste Pläne bekannt, nach denen die Stadtgemeinde Laakirchen eine “Umgestaltung” des Parks plante. Die Stele mit der Tafel für die neun NS-Opfer und Widerstandskämpfer sollte verschwinden und die Plakette irgendwo am Friedhof angebracht werden.
Nachdem sich die Opferverbände mit dem SPÖ-Bürgermeister Fritz Feichtinger in Kontakt setzten, gab es in mehreren Gesprächen mündliche Zugeständnisse an den KZ-Verband und die sozialdemokratischen Freiheitskämpfer (Verlegung der Tafel zum Rathaus). Diese waren aber, so die Presseaussendung des KZ Verbands, „genau nichts Wert”. Statt eine Versetzung des Denkmals im Einvernehmen mit den Opferverbänden zu planen, versuchte Bürgermeister Feichtinger, die Umgestaltung einfach im Gemeinderat durchzubringen.
Als letzte Konsequenz meldete der KZ-Verband also eine Kundgebung am Abend der Gemeinderatssitzung an, um gemeinsam mit den Laakirchnerinnen und Laakirchnern gegen dieses Vorgehen zu protestieren. Obwohl der SPÖ-Bürgermeister schon im Vorfeld zurückgerudert war, fanden sich am Dienstagabend über 50 Personen am Laakirchner Hauptplatz ein, unter ihnen auch Mitglieder der Partei der Arbeit (PdA) und ihrer Jugendfront. Auch die Gemeinderätin Aloisia Altmanninger von den Grünen Laakirchen beteiligte sich an der Kundgebung.

Harald Grünn, Landesvorsitzender des KZ-Verbands OÖ, schilderte in seinem Redebeitrag die bisherigen Geschehnisse und betonte die Wichtigkeit, den Widerstandskämpfern, die um die Befreiung Österreichs kämpften, respektvoll zu gedenken.
Drei exemplarische Biografien von Laakirchner Widerstandskämpfern, die als Teil der sogenannten Welser Gruppe im damaligen KZ Mauthausen ermordet wurden, wurden von Raffael Schöberl, Sprecher der Partei der Arbeit in Oberösterreich und stellvertretender Landesvorsitzender des KZ Verbands OÖ, vorgestellt
Nach einer würdigen Kranzniederlegung fand Gemeinderätin Altmanninger passende Schlussworte. Sie bedankte sich für das Engagement der Opferverbände, für die zahlreiche Teilnahme auch über die Stadtgrenze hinaus und lud die Anwesenden ein, der offenen Gemeinderatssitzung beizuwohnen.





















































































