Sofern es die Bedingungen zulassen, soll auf dem Kitzsteinhorn am Wochenende die Schisaison beginnen. Wenig überraschend sind die Preise für Tages- und Saisonkarten erneut gestiegen.
Salzburg. Schifahren wird in Salzburg auch in der kommenden Wintersaison teurer. In mehreren großen Schigebieten kostet eine Tageskarte für Erwachsene in der Hauptsaison erstmals 82 Euro. Dieser Preis wird unter anderem am Kitzsteinhorn in Kaprun, in Saalbach-Hinterglemm sowie auf der Schmittenhöhe bei Zell am See verlangt. Auch in anderen Salzburger Schigebieten bewegen sich die Preise mittlerweile deutlich über 70 Euro.
Im Schiverbund Ski amadé, dem 25 Regionen in Salzburg und der Steiermark angehören, steigen die Preise für Dauerkarten im Durchschnitt um 3,5 Prozent. Eine Saisonkarte kostet für Erwachsene im Vorverkauf 855 Euro, im regulären Verkauf 914 Euro. Bei der Super-Ski-Card, die zahlreiche Gebiete in Salzburg, Tirol, Kärnten und Bayern umfasst, werden im Vorverkauf 1.049 Euro und ab Dezember 1.190 Euro fällig. Preisnachlässe gibt es für Gäste, die ihre Karten frühzeitig online kaufen.
Um 1900 wurde der Schisport erstmals von Organisationen der Arbeiterbewegung aufgegriffen. Die 1895 in Wien gegründeten Naturfreunde wollten Arbeiterinnen und Arbeitern einen kostengünstigen Zugang zu Natur, Erholung und Bergsport ermöglichen. Bereits 1905 richteten sie eine Schischule ein, 1906 entstand eine eigene Wintersportsektion. Der Schilauf wurde damit Teil der organisierten Arbeitersportbewegung. Bei der Arbeiterolympiade 1931 fanden in Mürzzuschlag eigene Wintersportwettkämpfe statt.
Mit Tageskarten von mehr als 80 Euro und zusätzlichen Ausgaben für Anreise, Ausrüstung und Verpflegung wird der Schisport heute für Familien der Arbeiterklasse zunehmend zu einer erheblichen finanziellen Belastung und zum Teil nicht mehr leistbar.
Quelle: ORF





















































































