Wien. Die Einsatzkräfte hatten zu Silvester wieder alle Hände voll zu tun. Es kam zu einer Reihe von Bränden in mehreren Bundesländern und in Wien verlor ein Jugendlicher durch Pyrotechnik eine Hand.
In Neusiedl am See im Burgenland kam es zu einem durch Pyrotechnik ausgelösten Flurbrand mit einer Ausdehnung von rund einem Hektar. In Kärnten brannte am Ankogel im Bezirk Spittal an der Drau eine Waldfläche ähnlicher Größe. In der Gemeinde Rohrbach bei St. Florian wurde ein landwirtschaftliches Objekt in Brand gesetzt, ebenso ein Mehrparteienhaus in St. Valentin, wobei drei Personen verletzt wurden. In Tirol kam es ebenfalls zu Vorfällen: In Schwaz geriet ein Mehrparteienhaus in Brand, drei Menschen wurden verletzt, zusätzlich verursachte Pyrotechnik einen Flur- und Waldbrand in Hochzirl im Bezirk Innsbruck-Land. In Graz wurde in einem Lokal ein Feuer durch Sprühkerzen ausgelöst. Zehn Personen wurden verletzt, davon neun leicht und eine mittelschwer. Rund 200 Gäste mussten aus dem Lokal evakuiert werden.
Auch Übergriffe und Unfälle beschäftigten die Polizei: In Niederösterreich kam es in Wiener Neustadt zu einem schweren Raub, bei dem vier Jugendliche unter Vorhalt eines Messers Pyrotechnik erbeuteten. In Salzburg wurden zwei Exekutivbedienstete bei einem Einsatz nach einem Raufhandel leicht verletzt, zudem wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt. In Wien ereignete sich ein schwerer Unfall, bei dem ein Minderjähriger durch Pyrotechnik der Kategorien F3/F4 schwere Handverletzungen erlitt, die zum Verlust der Hand führten.
Quelle: OTS





















































































