Bei Donald Trumps Grönland-Ambitionen geht es ums Geschäft. Die Idee hat ihm in seiner ersten Amtszeit Ronald Lauder ins Ohr geblasen. Der Milliardär und Trump-Freund hat bereits in Grönland investiert und profitiert auch vom Deal des US-Präsidenten mit der Ukraine über Rohstoffe und seltene Erden.
Washington. John Bolton, Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump in seiner ersten Amtszeit, plauderte aus, dass die Idee hinter der Eroberung Grönlands durch die USA vom Trump-Freund und Milliardenerbe des Estèe-Lauder-Kosmetikimperiums, Ronald Lauder ausging. Und zwar schon 2018, in der ersten Amtszeit von Trump. Dabei ging es allerdings in keiner Weise um die Sicherheitsinteressen der USA, wie Trump jetzt vorgibt, sondern nur ums Geschäft. „Trump rief mich ins Oval Office“, sagte Bolton zum Guardian. „Er sagte, ein prominenter Geschäftsmann habe gerade vorgeschlagen, dass die USA Grönland kaufen.“ Der große Zampano, um den es ging ‚war Ronald Lauder, den Trump seit Studienzeiten kennt, und der Großspender für seine Wahlkämpfe war. Lauder hat bereits auf Grönland investiert. Er vermarktet Wasser von der Insel, das er als Luxusartikel anbietet und ist an Kraftwerken beteiligt, die Strom für die Aluminiumindustrie erzeugen.
Die Umgebung von Trump in seiner ersten Amtszeit habe dafür gesorgt, dass die Idee, Grönland zu kaufen, nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Zu bizarr kam sie allen vor, so John Bolton. Das heutige Umfeld von Trump hat da keine Hemmungen und unterstützt seine Übernahmepläne. „Trumps Grönland-Konzept war nie absurd – es war strategisch“, schrieb Lauder in einem Beitrag in der New York Post. Er fuhr fort: „Unter seinem Eis und Fels liegt ein Schatz an seltenen Erden-Elementen, die für KI, fortschrittliche Waffen und moderne Technologie unerlässlich sind. Während das Eis zurückweicht, entstehen neue Seewege, die den globalen Handel und die Sicherheit verändern.“
Ronald Lauder ist auch dick im Ukraine-Geschäft
Ronald Lauder gehörte auch zu den Architekten des „Rohstoffdeals“ zwischen den USA und der Ukraine, der sehr zum Nachteil der Ukraine abgeschlossen wurde. Der ukrainische Präsident Selenskyj bildete sich ein, Trump noch vor seiner Wahl mit dem Hinweis auf die gigantischen Geschäftsmöglichkeiten mit den Bodenschätzen der Ukraine gnädig stimmen zu können und musste dann einem Abkommen zustimmen, das eine völlige Pleite für die Ukraine bedeutete und Teil des Ausverkaufs des Landes ist. Noch einmal zurück zu Ronald Lauder: Vor etwa zwei Wochen wurde von der ukrainischen Regierung bekanntgegeben, dass ein US-Konsortium unter Führung Lauders die Ausschreibung für das größte Lithiumfeld der Ukraine „gewonnen“ hat. In den USA wussten Medien schon vor der Bekanntgabe des Ausschreibungsergebnisses, wer gewonnen hatte. Kein Wunder, denn es dürfte von Anfang an festgestanden sein, dass der Trump-Freund den Zuschlag erhält. Für die umfangreichen Geschäftsmöglichkeiten, die ihm Trumps Politik sichert, wird er sich sicher erkenntlich zeigen, was bei dem korrupten US-Präsidenten „part of the game“ ist.
Quellen: The Guardian/New York Post


















































































