Wien. Einen Großeinsatz von Polizei, Rettung und Feuerwehr gab es am Dienstag nachmittag in Wien-Alsergrund. Bei Betonierungsarbeiten im Zuge eines Dachgeschossausbaus waren nach Angaben der Feuerwehr Teile des Gerüsts im Innenhof und Teile der Betonschalung zusammengestürzt. Die eingetroffene Feuerwehr konnte mit Hilfe der unverletzt gebliebenen Arbeiter eine Kollegen schwerverletzt bergen. Erst im Laufe des Abends stellte sich das vollé Ausmaß der Katastrophe heraus. Vier Bauarbeiter waren unter den Trümmern und flüssigem Beton begraben und konnten nur mehr tot geborgen werden.
Der Kranfahrer, der mit seinem Gerät bei der Bergung der Verschütteten mithalf musste schließlich von Rettungskräften von seinem Kran heruntergeholt werden, da er von den Geschehnissen schwer gezeichnet war. Die Ursache des Unglücks war zunächst noch nicht geklärt, die Polizei, das Arbeitsinspektorat und weitere Behörden ermitteln und befragen Zeugen. Oft ist Zeitdruck für die Vernachlässigung von Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich. Ob es hier so war, wird sich herausstellen.
Quelle: ORF




















































































