Die Verfolgung der ukrainischen Jungkommunisten Michail und Alexander Kononowitsch markiert seit Jahren ein Beispiel für den verbrecherischen Charakter des Selenskyj-Regimes. Nun könnte für die Brüder unmittelbare Lebensgefahr bestehen.
Kiew. Der Fall der Brüder Michail und Alexander Kononowitsch ist in eine neue und zutiefst beunruhigende Phase getreten, die das Wesen ihrer Verfolgung durch das reaktionäre ukrainische Regime noch deutlicher zutage treten lässt.
Nach Jahren der Inhaftierung, Überwachung und rechtlichen Schikanierung hat eine jüngste Entwicklung keine Erleichterung gebracht – sondern die Gefahr verschärft. Die plötzliche Entfernung ihrer elektronischen Überwachungsgeräte, die Berichten zufolge ohne entsprechende gerichtliche Entscheidung erfolgte, bedeutete keine Freiheit.
Im Gegenteil, sie hat sie in eine rechtliche und physische Grauzone gebracht, in der sie weder formell unter Aufsicht stehen noch durch einen klaren Rechtsstatus geschützt sind. Unter solchen Bedingungen bedeutet das Fehlen von Kontrolle keine Freiheit – es signalisiert Gefährdung.
Dieser Schritt hebt faktisch sogar den minimalen verfahrensrechtlichen Rahmen auf, der zuvor bestand. Er macht sie anfällig für willkürliche Maßnahmen, ohne Rechenschaftspflicht oder Nachvollziehbarkeit. Das Risiko ist nicht abstrakt. Es ist unmittelbar und konkret: Zwangsmobilisierung, erneute Verhaftung unter neuen Anklagepunkten oder sogar das Verschwinden unter Umständen, die leicht verschleiert werden könnten. Ihre eigenen Warnungen spiegeln genau diese Realität wider – eine Situation, in der die Grenze zwischen rechtlicher Verfolgung und außergerichtlicher Gefahr gefährlich verschwimmt.
Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass neue, schwerwiegendere Vorwürfe gegen sie vorbereitet werden könnten, darunter Anklagepunkte, die zu deutlich härteren Strafen führen könnten. Dies deutet darauf hin, dass der Fall nicht gelöst, sondern eskaliert wird.
In ihrem jüngsten Appell warnen die Brüder Kononowitsch, dass sie den bevorstehenden Prozess möglichwerweise nicht einmal überleben werden, und beschreiben ihre Situation als äußerst gefährlich und instabil. Sie berichten, dass sie nach der Entfernung ihrer Überwachungsarmbänder praktisch ohne jeglichen rechtlichen Schutz oder Aufsicht zurückgelassen wurden, was Bedingungen schafft, unter denen ihnen alles Mögliche zustoßen könnte, ohne dass jemand dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Sie äußern Angst vor einem möglichen Verschwinden, einer Zwangsmobilisierung oder gewalttätigen Provokationen und betonen, dass ihr Leben nun unmittelbar in Gefahr ist.
Gleichzeitig behaupten sie, dass neue, schwerwiegendere Anklagen – möglicherweise einschließlich Hochverrats – gegen sie vorbereitet werden könnten, was zu einer langjährigen Haftstrafe führen könnte. In diesem Zusammenhang appellieren sie an die internationale Gemeinschaft, politische Organisationen und Unterstützer, einzugreifen, das Bewusstsein zu schärfen und dazu beizutragen, ihre Sicherheit zu gewährleisten, bevor es zu spät ist
Die Brüder Kononowitsch, bekannt für ihr Engagement in der kommunistischen Jugend- und antifaschistischen Bewegung in der Ukraine, wurden erstmals im März 2022 im Rahmen einer umfassenden Repressionswelle unter der Regierung Selenskyj festgenommen, die sich nach der Eskalation des Krieges gegen oppositionelle Kräfte und linke politische Aktivitäten richtete.
Sie wurden wegen Verbrechen im Zusammenhang mit der “Staatssicherheit” angeklagt, haben die Vorwürfe jedoch stets zurückgewiesen und behauptet, sie würden wegen ihrer politischen Überzeugungen und ihrer organisatorischen Aktivitäten verfolgt und nicht wegen konkreter krimineller Handlungen.
Quelle: IDCommunism






















































































