Nach dem viel zu frühen Tod unseres Parteivorsitzenden Tibor Zenker am 16. April haben die Partei der Arbeit Österreichs zahlreiche Kondolenzschreiben aus dem In- und Ausland erreicht. Kommunistische und Arbeiterparteien, internationale Zusammenschlüsse sowie diplomatische Vertreter brachten ihre Trauer, ihre Solidarität und ihre Wertschätzung für das Leben und Wirken unseres Genossen zum Ausdruck.
Die eingelangten Botschaften zeigen, welchen festen Platz Tibor Zenker in der internationalen kommunistischen Bewegung einnahm – als Marxist-Leninist, Theoretiker, Organisator und überzeugter Internationalist.
Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Dimitris Koutsoumbas, würdigte Tibor als einen jener Genossen, die „zu den Pionieren der Neusammlung der kommunistischen Bewegung in Österreich auf revolutionärer Grundlage“ gehörten. Weiter betonte er, Tibor habe „unter schwierigen Bedingungen einen entscheidenden Beitrag zur Gründung und Entwicklung der Partei“ geleistet und sich zugleich für die internationale Zusammenarbeit kommunistischer Parteien eingesetzt.
Auch die Europäische Kommunistische Aktion (ECA) erinnerte an Tibors bedeutende Rolle beim Aufbau der internationalen Zusammenarbeit. In ihrem Schreiben heißt es, er habe „einen maßgeblichen Beitrag“ zur Entwicklung der kommunistischen Bewegung geleistet und „unter sehr schwierigen Bedingungen nach der Konterrevolution unermüdlich gearbeitet“. Besonders hervorgehoben wurde sein „revolutionärer Optimismus“ sowie sein beständiges Eintreten für den proletarischen Internationalismus.
Die Kommunistische Partei der Arbeiter Spaniens (PCTE) schrieb, der Verlust Tibor Zenkers sei „ein schwerer Verlust nicht nur für seine Partei, sondern auch für die internationale kommunistische und Arbeiterbewegung“. Sein „unerschütterliches Engagement, seine ideologische Standhaftigkeit und seine Hingabe an die Sache der Arbeiterklasse“ blieben ein dauerhaftes Beispiel prinzipienfester revolutionärer Haltung.
Die Kommunistische Partei (KP) in Deutschland erklärte, mit Tibor verliere nicht nur die PdA „einen Freund und einen Vorsitzenden“, sondern auch „die kommunistische Weltbewegung und insbesondere die deutschsprachige kommunistische Bewegung“ einen bedeutenden marxistisch-leninistischen Theoretiker und revolutionären Führer. Zugleich wurde hervorgehoben, dass Tibor die kommunistische Bewegung in Österreich „so sehr geprägt hat wie nur wenige andere“.
Die Neue Kommunistische Partei der Niederlande (NCPN) bezeichnete Tibor als „einen Pionier beim Wiederaufbau der revolutionären Bewegung in Österreich“. Durch seine Bücher und Artikel habe er „wesentlich zur Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, zum Kampf gegen bürgerliche Ideologie und Opportunismus“ beigetragen.
Aus Schweden schrieb die Kommunistische Partei (SKP), Tibor werde für seine Beiträge „zum Wiederaufbau der revolutionären kommunistischen Bewegung“ in Erinnerung bleiben – nicht nur in Österreich, sondern im weiteren europäischen Zusammenhang.
Die Kommunistische Front Italiens erklärte, Tibor habe sich mit zahlreichen Arbeiten zu Imperialismus, staatsmonopolistischem Kapitalismus und Faschismus einen Platz als „führender kommunistischer Ideologe im deutschsprachigen Raum“ erworben. Sein Beispiel und sein Denken würden „unseren gemeinsamen Kampf für den Sozialismus-Kommunismus weiterhin inspirieren“.
Die Kommunistische Partei Polens (KPP) erinnerte an Tibors Solidarität mit den polnischen Kommunisten und schrieb: „Sein Beitrag zum Aufbau der internationalen kommunistischen Bewegung wird ein dauerhaftes Vermächtnis bleiben.“ Besonders hervorgehoben wurde seine Unterstützung im Kampf gegen Verbotsversuche und staatliche Verfolgung der KPP.
Ein wichtiges Zeichen internationalistischer Verbundenheit erreichte uns auch von der Palästinensischen Kommunistischen Partei. Sie betonte, Tibors Tod sei „ein Verlust nicht nur für eure Partei, sondern für die breitere internationale kommunistische Bewegung“. Sein Einsatz gegen Imperialismus, Ausbeutung und Ungerechtigkeit bleibe Vorbild für kommende Kämpfe.
Der Botschafter Kubas in Österreich übermittelte im Namen der Botschaft Kubas in Wien und des kubanischen Volkes seine Anteilnahme. Tibor wurde darin als „unser lieber Genosse und Freund“ bezeichnet.
Auch weitere Parteien und Organisationen sandten Botschaften des Mitgefühls, darunter die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), die Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens, die Sozialistische Arbeiterpartei Kroatiens sowie die Kommunistische Jugend Schwedens.
Die Deutsche Kommunistische Partei hob hervor, Tibor sei ein „sehr engagierter, streitbarer und kompetenter Genosse“ gewesen. Die Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens erklärte: „Der Name und das Werk des Genossen Tibor Zenker werden nicht vergessen werden.“ Aus Kroatien wurde sein Tod als „großer Verlust für die österreichische und auch internationale Arbeiterbewegung“ bezeichnet.
Die große Zahl an Kondolenzschreiben aus vielen Ländern ist Ausdruck der hohen Achtung, die sich Tibor Zenker durch seine politische Arbeit, seine theoretischen Leistungen und seine menschliche Haltung erworben hat.
Sein Leben war dem Kampf für die Befreiung der Arbeiterklasse, dem Sozialismus und dem proletarischen Internationalismus gewidmet. Sein Werk und sein Andenken werden fortleben.




















































































