Vergangene Woche mobilisierten sich schätzungsweise 300 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, Bäuerinnen und Bauern sowie Studierende in ganz Indien und führten eine der größten koordinierten Arbeitskampfmaßnahmen der letzten Jahre durch.
Neu-Delhi. Der Streikaufruf wurde von den Central Trade Unions (CTUs) verabschiedet, einer gemeinsamen Plattform, in der die wichtigsten Gewerkschaftsverbände Indiens zusammengeschlossen sind. Die Aktion wurde organisiert, um die sozialen Rechte der Arbeiterklasse zu verteidigen und gegen die Politik der rechten Regierung des Landes zu protestieren. Der Streik wurde von den wichtigsten linken Parteien des Landes unterstützt, darunter die Kommunistische Partei Indiens (Marxisten), die Kommunistische Partei Indiens und die Kommunistische Partei Indiens (Marxisten-Leninisten).
Als Reaktion auf den Aufruf legten die Arbeiterinnen und Arbeiter am Donnerstag, dem 12. Februar, die Produktion in Tausenden von Kohlebergwerken, Raffinerien, Industrieanlagen und Verkehrsnetzen lahm, wobei sich die Störungen sogar auf abgelegene Regionen des Landes ausweiteten.
Die Mobilisierung beschränkte sich nicht nur auf das Industrieproletariat. Millionen von Bäuerinnen und Bauern sowie Landarbeiterinnen und Landarbeiter schlossen sich der Aktion an. In Bezirkshauptstädten und Dorfzentren im ganzen Land wurden Demonstrationen organisiert, was die Breite der Beteiligung der ländlichen Bevölkerung unterstreicht. In mehreren Bundesstaaten – darunter Kerala, Odisha und Tripura – kam das Wirtschaftsleben weitgehend zum Erliegen. Auch im Dienstleistungssektor wurde gestreikt.
Vor Regierungsgebäuden fanden Massenkundgebungen statt, bei denen Tausende mit Transparenten, Plakaten und roten Fahnen in der Hand Slogans gegen die Politik der Regierung skandierten. Zu den zentralen Forderungen gehörte die Aufhebung der jüngsten Handelsabkommen, die Indien mit den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union geschlossen hat. Die mobilisierenden Gewerkschaften, Parteien und Organisationen argumentieren, dass diese Abkommen die Lebensgrundlage von Millionen von Bäuerinnen und Bauern untergraben, indem sie ausländischen Agrarprodukten uneingeschränkten Zugang zu den indischen Märkten gewähren.
Darüber hinaus bekräftigten die Protestierenden ihre Forderung nach der Rücknahme einer Reihe von Gesetzen, die von der Regierung eingeführt wurden – darunter Gesetze zur Regulierung der Stromversorgung und des Saatgutmarktes, die der breiten Bevölkerung schaden und nur den Konzernen nützen würden.
Quelle: In Defense of Communism




















































































