Hawaii. Hurrikan „Lala“ hat am Wochenende schwere Winde und kräftige Niederschläge auf Hawaiis größte Insel Big Island gebracht. Zehntausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom, örtliche Medien berichteten von umgestürzten Bäumen, gesperrten Straßen und Überschwemmungen. Das Zentrum des Sturms zog südlich an der Insel vorbei, ohne direkt auf Land zu treffen. Dennoch bekam Big Island die Auswirkungen des Hurrikans deutlich zu spüren.
Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums handelte es sich bei „Lala“ um einen Hurrikan der Kategorie eins. Das Sturmzentrum bewegte sich westwärts südlich an Big Island vorbei. Auch ohne direkten Landfall waren gefährliche Windböen, heftiger Regen und hoher Wellengang zu erwarten. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen, Erdrutschen und gefährlichen Bedingungen an der Küste.
Zehntausende ohne Strom
Besonders betroffen war Big Island, wo es zu umfangreichen Stromausfällen kam. Mehr als 60.000 Haushalte waren nach Angaben von Poweroutage.us zeitweise ohne Elektrizität. Versorgungsunternehmen überprüften unter anderem beschädigte Leitungen, nachdem umgestürzte Bäume Strommasten und andere Infrastruktur getroffen hatten.
Die Auswirkungen des Sturms trafen eine Insel mit rund 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Neben Stromausfällen wurden örtlich Straßensperren, Überschwemmungen und Sturmschäden gemeldet. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, in sicheren Unterkünften zu bleiben und unnötige Wege zu vermeiden.
Warnung vor Erdrutschen und Überschwemmungen
Das US-Hurrikanzentrum rechnete an den windzugewandten Seiten von Big Island mit sehr großen Regenmengen. Besonders in bergigem Gelände können solche Niederschläge rasch zu Sturzfluten und Erdrutschen führen. Auch für die kleineren Inseln des Bundesstaats, darunter Maui, Oahu, Kauai und Niihau, wurden trotz größerer Entfernung zum Sturmzentrum starke Winde und heftige Regenfälle nicht ausgeschlossen.
Die Behörden warnten außerdem vor gefährlichem Wellengang. Gerade bei tropischen Wirbelstürmen können Küstengebiete auch dann stark betroffen sein, wenn das Zentrum des Hurrikans nicht direkt über Land zieht.
Weitere Entwicklung wird beobachtet
„Lala“ zog weiter in westliche Richtung. Die Einsatzkräfte und Wetterdienste beobachteten die weitere Entwicklung des Sturms. Im Vordergrund standen zunächst die Sicherheit der Bevölkerung, die Behebung der Stromausfälle und die Einschätzung möglicher weiterer Schäden.
Quelle: ORF

















































































