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Lienzer Bürgermeisterin verfolgt eigene Interessen

Lienz/Tirol. Elisabeth Blanik, sozialdemokratische Bürgermeisterin von Lienz, versucht, sich still und heimlich günstigen Grund in ihrer Stadt zu sichern. Am 6. April 2020 hat sie laut dietiwag​.org mit einer 82-jährigen Lienzerin ein Geschäft gemacht, indem sie zwei landwirtschaftlich genutzte Grundparzellen erworben hat. Die im Kaufvertrag umfassten Grundstücke liegen am rechten Drau-Ufer, der Kaufpreis betrug 16 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Bruttoeinkommen von 13.000 Euro im Monat ist der Kauf ein Schnäppchen für die Bürgermeisterin, die auch Landtagsabgeordnete und ehemalige Landesvorsitzende der Tiroler SPÖ ist. 63.024 Euro für 3.939 m² in wunderschöner Lage.

Die in Lienz ansässigen Bauern hätten eine Vorkaufrecht auf dieses Landstück, welches laut dietiwag​.org in keinster Art und Weise öffentlich beworben wurde oder wird. Die Aufdeckungsplattform geht davon aus, dass die Politikerin und Architektin das Land nicht landwirtschaftlich weiter bewirtschaften wird. Egal ob sie privat oder in ihrer Funktion von den Verkaufsabsichten erfahren hat, hätte die Bürgermeisterin dies zum Gegenstand des Gemeinderats machen müssen, da sie sich mit ihrem Amt dem Gemeinwohl in und von Lienz verpflichtet hat und der Grund im Interesse der Stadtentwicklung sein könnte. Als Bürgermeisterin sollte sie nicht zuerst ihre Privatinteressen als Architektin und die ihres Partners, der Immobilienentwickler ist, verfolgen.

Quelle: die tiwag

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