Klagenfurt. Seit Donnerstag gibt es einen großflächigen Waldbrand im Kärntner Lesachtal. Wurde zuerst von einer Fläche von 25 Hektar berichtet, die brennen, sprach man bald von 35 und durch einen Dreh der Windrichtung griff der Brand auf 70 Hektar über.
32 Feuerwehren und 5 Löschhubschrauber von Polizei und Feuerwehr waren am Freitag laut Berichten der Einsatzkräfte bis 20.00 Uhr im Einsatz. Koordiniert wird der Brand oberhalb der Orte Promeggen und Xaveriberg (Gemeinde Lesachtal) vom Bezirkskrisenstab, der am Freitag von Hermann Pansi, dem Bezirkshauptmann von Hermagor, aktiviert worden ist. Die Einsatzkräfte stehen im engen Austausch mit dem Landesfeuerwehrkommando und dem Katastrophenschutz. Auf Anforderung der Landesalarm- und Warnzentrale Kärnten unterstützt das Bundesheer die Einsatzkräfte. Für Samstag wurde zusätzlich der Einsatz eines Black-Hawk-Hubschraubers angekündigt.
Für den Ort St. Lorenzen musste eine Trinkwasserversorgung mit Tankwägen organisiert werden, da sich die Quelle für das örtliche Trinkwasser im Brandgebiet befindet. Die Löscharbeiten gehen am Wochenende weiter, und die Feuerwehren hoffen auf eine günstige Windentwicklung, welche die Ausbreitung des Brandes nicht weiter begünstigt.
Waldbrände verursachen nicht nur große materielle Schäden für die betroffenen Menschen, sie sind vor allem auch eine Katastrophe für Wildtiere, von denen viele den Tod in den Flammen finden und angestammte Reivere und Nahrungsquellen verloren gehen. Auch der Waldboden ist auf lange Zeiträume hin geschädigt, da durch den Brand Mikroorganismen und Insekten vernichtet werden.
Quelle: ORF



















































































