Am Dienstag, den 17. März fand im großen Saal des ÖGB-Hauses, Catamaran, in Wien eine große Solidaritätsveranstaltung mit Kuba statt.
Wien. Nach einer musikalischen Eröffnung durch Betty Rossa & Kapelle sowie einer offiziellen Begrüßung durch den Vorsitzenden der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft, Hermann Pernerstorfer, wurde ein Bericht des höchsten Vertreters der Vereinten Nationen in Kuba, Francisco Pichon, gezeigt. Dieser ging auf die gravierenden Auswirkungen der intensivierten US-Blockade gegen Kuba für die Menschen vor Ort ein. Die Sanktionspolitik der Vereinigten Staaten führt dazu, dass internationale Lieferketten von Diesel, Schweröl und anderen Energieträgern unterbrochen sind. Stromausfälle von teilweise über 40 Stunden sind keine Seltenheit. Das Energiedefizit betrifft auch das Gesundheitssystem. So sind etwa Ultraschalluntersuchungen bei schwangeren Frauen zur Überwachung des ungeborenen Kindes nur eingeschränkt möglich. Auch Rettungsfahrzeugen fehlt der Treibstoff.
Der Botschafter der Republik Kuba, Pablo Berti Oliva, und auch der Direktor für Europa des Instituts für Freundschaft zwischen den Völkern (ICAP), Rigoberto Zarza Ross, beteuerten in ihren Redebeiträgen, dass die internationale Solidarität mit Kuba angesichts dieser schwierigen humanitären Situation so wichtig wie noch nie ist. Zahlreiche kubasolidarische Organisationen und Einzelpersonen, nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Slowenien, verkündeten im Anschluss Grußbotschaften.
Für die Jugendfront der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) überbrachte ihr Bundesvorsitzender, Moritz Pamminger, eine kurze Botschaft der Solidarität. Er ging dabei auch auf Erfahrungen ein, die er im Rahmen der Jugendfront-Delegation bei den Solidaritätsbrigaden „José Martí“ im Sommer 2025 gemacht hat:
„Wir konnten mit eigenen Augen sehen, dass das kubanische Volk die Revolution nicht aufgegeben hat, dass die Arbeiterklasse und Jugend standhaft und entschlossen hinter dem Sozialismus stehen. Dem Sozialismus, der in Kuba den Analphabetismus besiegt hat, der ein solidarisches Gesundheits- und Bildungssystem für alle geschaffen hat, der gezeigt hat, dass eine Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung möglich ist.“
Zum Schluss unterstrich Pamminger noch einmal die Solidarität der Jugendfront und der PdA mit dem sozialistischen Kuba:
„Kuba lehrt uns seit Jahrzehnten, sich nicht einschüchtern zu lassen – 150 Kilometer vor der Küste einer imperialistischen Großmacht, den Vereinigten Staaten, verteidigt Kuba den Sozialismus. So groß und übermächtig unser Feind auch erscheinen mag, so brutal und rücksichtslos er handeln mag – die Geschichte gehört uns! Kuba wird siegen!
Wir sind solidarisch mit dem kubanischen Volk und seiner Revolution. Wir stehen Seite an Seite mit der Kommunistischen Partei Kubas und dem Kommunistischen Jugendverband.
Es lebe die Kubanische Revolution!“
Der vollständige Redebeitrag ist hier nachzulesen.




















































































