Proteste im ganzen Land gegen die Politik der Trump-Regierung. Krisen und ideologisch getriebene christliche Eiferer sorgen dafür, dass die Lebenshaltungskosten steigen und Kriege eskalieren.
Washington. Millionen von Menschen gingen am Samstag, den 28. März in vielen Großstädten der USA auf die Straße. Die Proteste richteten sich gegen die absolutistische Herrschaft von Präsident Donald Trump und gegen seine kriminelle Politik im In- und Ausland. Trump war mit dem Versprechen angetreten eine Periode der Prosperität und ohne Kriege, ein „golden age“ für Amerika einzuleiten. Was die Leute bekommen, sind steigende Lebenshaltungskosten, diktatorische Polizeistaatsmethoden gegen Migranten und Andersdenkende und Aggressivität und Krieg nach außen.
Eine wichtige Rolle spielen landesweit und international bekannte Persönlichkeiten wie der Sänger und Musiker Bruce Springsteen, der mit seinem Song „streets of philadelphia“ eine Protesthymne gegen den Mord an zwei Anti-ICE-Aktivisten geschrieben hat.
„Gott will es“
Während auch der US-amerikanischen Arbeiterklasse und den unteren Volksschichten immer neue Opfer anverlangt werden, bereichert sich die Milliardärskaste rund um Präsident Trump schamlos und beschert durch ihre Kriegspolitik dem militärisch-industriellen Komplex Superprofite. Zum Krieg in der Ukraine, den Trump in 24 Stunden beenden wollte, kommt die Entführung des venzezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Frau sowie die Unterwerfung des Landes unter seiner Nachfolgerin. Die US-Administration droht Kuba und versucht es zu erdrosseln, sie führt gemeinsam mit Israel Krieg gegen den Iran und sie unterstützt die Massenmorde Israels in Gaza und jetzt im Libanon.
Angetrieben wird diese agressive Innen- und Außenpolitik zusätzlich durch extremistische christliche Eiferer wie den „Kriegsminister“ Pete Hegseth. US-Kriegsminister Pete Hegseth inszeniert sich seit Beginn des Iran-Kriegs als Vollstrecker göttlicher Vorsehung. »Gelobt sei der Herr, mein Fels, der meine Hände geschickt macht für den Kampf, meine Finger für den Krieg«, las er aus Psalm 144 des Alten Testaments bei einer Pentagon-Pressekonferenz und versprach, »Tod und Zerstörung« auf die Feinde herniederregnen zu lassen. Hegseth, Träger von Tattoos mit dem Jerusalemer Kreuz und dem Schlachtruf der Kreuzfahrer »Gott will es«, betonte bei einem nationalen Gebetsfrühstück, dass die »Krieger« der USA nicht nur mit dem »Arsenal der Freiheit«, sondern auch mit dem »Arsenal des Glaubens« bewaffnet seien.
Quellen: 902.gr/Junge Welt



















































































