Nachdem das Israelische Militär vorgestern 22 Boote der zivilen Global Sumud Flotilla nach Gaza überfallen hat, berichten Aktivistinnen und Aktivisten der humanitären Hilfsmission nun von schrecklicher Behandlung in israelischer Gewalt. Diese wurden 40 Stunden festgehalten, sie mussten auf dem Boden schlafen, der wiederholt geflutet wurde und ihnen wurde adäquate Versorgung mit Wasser und Nahrung verwehrt. Ihre Hände hinter dem Rücken verbunden, wurden sie mehrfach geschlagen, getreten und über das Deck gezogen. Die Folge sind vermutlich gebrochene Nasen und Rippen. Auch Schüsse sollen gefallen sein. Das israelische Militär (IDF) übergab die meisten der ca. 175 entführten Aktivistinnen und Aktivisten der griechischen Polizei, die sie nun weiter festhält. Die bekannten Aktivisten Thiago Ávila und Saif Abukeshek behielt die IDF allerdings weiterhin in ihrer Gewalt und bringt sie vermutlich nach Israel. Daraufhin traten 60 Menschen aus Protest in den Hungerstreik.
Israels Folterregime gegen die Palästinenserinnen und Palästinenser ist seit Jahren bekannt. Diese erleben tagtäglich zu tausenden unvorstellbar Schreckliches und kürzlich wurde sogar die Todesstrafe eingeführt. Doch auch willkürliche Folter von Staatsbürgerinnen und ‑bürgern beliebiger anderer Länder ist kein Tabu für den zionistischen Staat mehr. Auch nach der letzten Flotilla-Mission im Oktober 2025 gab es nach Israels Abfangaktion berichte von unmenschlicher Behandlung der Aktivisten, unter anderem gegen Greta Thunberg und Chris Smalls. Die internationale Solidarität und der Druck der Arbeiterklasse weltweit hat die Macht den Terrorstaat dazu zu zwingen, seine menschenfeindlichen Verbrechen einzustellen – gegen Palästinenserinnen und Palästinenser sowie Aktivistinnen und Aktivisten.
Quelle: Global Sumud Flotilla on Instagram/Newslite



















































































