Havanna. Zu Ehren des 100sten Geburstages von Fidel Castro Ruz findet vom 10. – 13. August ein Internationales Coloquium in Havanna statt, an dem auch die Jugendfront teilnimmt.
Am Montag eröffnete der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel die Veranstaltung mit einer Rede, in der er auf die zahlreichen Errungenschaften der kubanischen Revolution hinwies, die unter Führung Fidel Castros erreicht wurden. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit internationaler Solidarität, auf die Kuba in Zeiten der genozidalen Blockade des US-Imperialismus dringender denn je angewiesen ist.
Zudem sprach Díaz-Canel über die jüngsten Reformen in Kuba und über „kreative Antworten“ auf die aktuelle Krise. Ob das weitere Schritte in Richtung Öffnung und Marktwirtschaft bedeutet, blieb offen.
Anschließend sprachen Delegierte aus aller Welt, die ihre Solidarität und Freundschaft mit dem kubanischen Volk bekundeten. Auch Staatsvertreter, beispielsweise der Volksrepublik Chinas, der russischen Föderation, Südafrikas und Vietnams bekundeten ihre Zusammenarbeit.
Es folgten zahlreiche Vorträge und Panels über das Wirken Fidel Castros, wie über seine revolutionäre Politik, sein Verständnis des Marxismus oder seinen Internationalismus. Zentrales Thema der Veranstaltung ist die Frage, was die Lehren Fidel Castros in der heutigen Zeit bedeuten und was die Arbeiterklassen Kubas und international daraus lernen können.


















































































