St. Marien. Bei einem Fußballspiel der 1. Klasse Ost zwischen Union St. Marien und Sportunion Wartberg an der Krems ist es am Sonntag zu tumultartigen Szenen gekommen. Wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichteten und die Polizei dem ORF Oberösterreich bestätigte, wurde ein Spieler von einem Zuschauer attackiert. Der Schiedsrichter brach die Partie daraufhin ab.
Der Vorfall ereignete sich in der Nachspielzeit. Zuvor war ein Spieler der Heimmannschaft nach einer Roten Karte vom Platz gestellt worden. Laut Bericht wollte der Spieler gerade in Richtung Kabinen gehen, als ein Fan der Gästemannschaft auf das Spielfeld lief und ihn mit einem Faustschlag ins Gesicht attackierte. Der Spieler ging zu Boden und verlor dabei einen Zahn. Er musste nach dem Vorfall im Krankenhaus behandelt werden.
Weitere Verletzte nach Rauferei
Nach der Attacke liefen weitere Zuschauerinnen und Zuschauer auf das Spielfeld. Zunächst hätten einige Beteiligte versucht, die Situation zu beruhigen. In der Folge kam es laut Polizei jedoch erneut zu einer Rauferei. Dabei wurden zwei weitere Personen verletzt. Der Schiedsrichter brach das Spiel wegen der Tumulte noch in der Nachspielzeit ab. Nach seinen Angaben sei die Sicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen.
Polizei und Fußballverband befassen sich mit dem Fall
Die Polizei ermittelt nun gegen mehrere Beteiligte. Dabei soll geklärt werden, wer an den Auseinandersetzungen beteiligt war und wer wann zugeschlagen hat. Nähere Angaben zu möglichen Anzeigen machte die Polizei vorerst nicht.
Auch der Strafausschuss des Oberösterreichischen Fußballverbandes wird sich mit dem Vorfall befassen. Offen ist unter anderem, wie die abgebrochene Partie gewertet wird.
Die Begegnung war laut Spielbericht bereits zuvor hitzig verlaufen. Insgesamt zeigte der Schiedsrichter elf Gelbe Karten sowie Gelb-Rot und Rot gegen Spieler von Union St. Marien.
Quelle: ORF






















































































