In der Fußball-Bundesliga veranstaltete die Mannschaft des SK Rapid Wien am Sonntagabend im eigenen Stadion eine Gala-Vorstellung gegen eine desaströs aufgestellte Truppe des GAK aus Graz.
Wien. Rapid war zwar vorher schon seit sieben Spielen ungeschlagen, es gab aber immer wieder Kritik an der Mannschaftsleistung, weil zwar sehr gute Momente mit schönem Kombinationsfußball dabei waren, aber die Konstanz über 90 Minuten fehlte.
Das kann man vom Match gegen den GAK nicht behaupten. Mit 8:0 wurde der höchste Sieg seit Bestehen des neuen Weststadions eingefahren. Die Torschützen waren Ercan Kara (2), der dänische Neuzugang Tonni Adamsen mit vier Toren, Yusuf Demir und Nenad Cvetkovic.
Ein rundum zufriedener Rapid-Trainer Johannes Hoff-Thorup warnte aber davor, dass das in dieser Woche folgende Conference-Ligue-Spiel gegen die schottische Mannschaft Hearts of Midlothian wieder ein gänzlich anderes Spiel sein werde.
Zu Tode betrübt war hingegen GAK-Coach Ferdinand Feldhofer, der sowohl als Spieler als auch als Trainer bereits für Rapid gearbeitet hat. In der zweiten Halbzeit entrollten Fans des GAK ein Transparent mit der Forderung „Feldhofer raus“. Sky-Kommentator Hans Krankl prophezeite, dass der Wunsch der Fans nach Absetzung des Trainers bald in Erfüllung gehen werde.
Rapid hat nun mit dem Maximum von neun Punkten die Tabellenführung übernommen, ist aber punktegleich mit dem LASK. Mit sieben Punkten lauern dahinter Sturm Graz und Red Bull Salzburg. Tabellenschlusslicht ist Hartberg mit bisher null Punkten.
Quelle: Sky Sport Austria

















































































