HomeKlassenkampfWizz Air - ein Paradebeispiel für Ausbeutung

Wizz Air – ein Paradebeispiel für Ausbeutung

Budapest. Die ungarische Billigairline Wizz Air lagert erfolgreich das Risiko an die Belegschaft aus. Die Kolleginnen und Kollegen, die dort als Flugbegleiterinnen und –begleiter arbeiten, sind zu einem niedrigen Grundlohn angestellt und die Prämien, die den Lebensunterhalt sichern, fallen weg, wenn nicht geflogen wird. Wir berichteten bereits ausführlich zu diesen Praktiken. Die ungarische Fluglinie sei ein Unternehmen mit einer berüchtigten Geschichte von unsozialen Praktiken in ganz Europa. „Rechtswidrige Entlassungen, Missachtung des Rechts auf Betriebsratsgründung, Gewerkschaftszerschlagung und Sozialdumping gehören dort zum Alltag“, verurteilt auch die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) am Montag die Machenschaften der Airline, die auch eine Basis am Flughafen Wien hat.

Nun zeigt sich deutlich, wer von diesen miesen Ausbeutungspraktiken mit Gehältern unter 700 Euro netto profitiert. József Váradi der CEO von Wizz Air zahlt sich nun 100 Millionen Pfund Bonus aus. Auch dieser Fall ist ein weiteres Beispiel dafür, wer für die Krise zahlt, die Arbeiterklasse.

Quelle: Zeitung der Arbeit/APA-OTS

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