St. Veit an der Glan. In der Nacht auf Samstag ist es im Werk der Donau Chemie in Brückl zu einem Brand gekommen. Ausgebrochen ist das Feuer kurz vor 3.00 Uhr in einem 20-Kilovolt-Verteilerraum.
Die betriebsinterne Feuerwehr löste unmittelbar Alarm aus. In weiterer Folge wurden mehr als 100 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren zum Einsatzort beordert. Auch die zuständige Bezirkshauptfrau wurde umgehend informiert.
Nach Angaben der Einsatzleitung kam es zu keinem Austritt von Chlor oder Salzsäure. Eine Gefährdung von Menschen oder der umliegenden Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. Ebenso sei keine Umweltgefahr festgestellt worden.
Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden. Das genaue Ausmaß ist derzeit noch Gegenstand der Erhebungen. Die Stromversorgung des Werks musste kontrolliert heruntergefahren werden. Der Betrieb wird derzeit über Notstromaggregate aufrechterhalten, damit notwendige Spülungen der Leitungen durchgeführt werden können. Laut Behördenangaben ist ausreichend Treibstoff für den Notstrombetrieb vorhanden.
Bis die reguläre Stromversorgung wiederhergestellt werden kann, wird es nach Angaben des Unternehmens noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
Der Brand konnte nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Notfall- und Alarmierungspläne des Werks hätten laut Bezirkshauptmannschaft ordnungsgemäß funktioniert.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden nun von der Brandermittlungsgruppe des Landeskriminalamt Kärnten geführt.
Quelle: ORF



















































































