Dieses Jahr sind bereits überdurchschnittlich viele Personen bei Badeunfällen gestorben. Ein Grund ist in der derzeit andauernden Hitzewelle zu finden. Dadurch dass sich viele Menschen in Gewässern abkühlen, steigt auch statistisch die Wahrscheinlichkeit von Unfällen.
Wien. Der durch den Kapitalismus verursachte Klimawandel bringt aber auch weitere Gefahrenquellen, nämlich die erhöhte Gefahr von Überhitzung und damit einhergehenden Kreislaufproblemen. Solche gesundheitlichen Probleme während des Schwimmens zu haben, kann oft tödlich enden.Auch Kreislaufschocks können beispielsweise bei Sprüngen ins kalte Wasser, durch den starken Temperaturunterschied verursacht, vorkommen. Gerade kürzlich ist in Wien ein Mann nach einem Sprung von einer Fußgängerbrücke in die Donau gestorben. Eine weitere Gefahrenquelle sind Stauwehre oder Wasserfälle, so ist es allein letztes Wochenende in Österreich zu mehreren Todesfallen gekommen, weil Badende nach einem Wehr in eine Wasserwalze geraten und ertrunken sind.
In Deutschland sind alleine letztes Wochenende mindestens 26 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Im Schnitt sind etwa 80 Prozent dieser Todesopfer männlich. Aufgrund von patriarchalen Strukturen und der damit verbundenen Vorstellung „stark“ und „männlich“ sein zu müssen, neigen diese öfter zu riskantem Verhalten und dazu, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen oder auch alkoholisiert baden zu gehen. Ein weiterer Risikofaktor ist, dass gerade junge Menschen immer schlechter schwimmen können, etwa jede zehnte Person zwischen 5 und 19 Jahren in Österreich kann überhaupt nicht schwimmen. Dazu kommt ein großer Anteil an Menschen, die nur schlecht schwimmen können.



















































































